Montag, 9. juni 2008
Der große Dummvogel und ihr Hund
Der große Dummvogel und das mit Anzeigen und so...
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
Der große Dummvogel
Die Kleinstadtseuche

Es ist so, dass ich zu den Menschen gehöre, welche sich auf den Sommer und die damit
verbundene Freibadsaison freuen.
Es sind also min. 6 Monate der Vorfreude jährlich. Wenn es dann endlich sommerlich ist, nutze ich jede Möglichkeit zum schwimmen und rumliegen. Bevorzugt alleine.


An jenem Tag, an dem diese Geschichte spielt,  ist es Sommer und ich besuche die kleine Stadt.
Der große Dummvogel und ich gehen gemeinsam ins Freibad.
Es sind ja immer die üblichen Rituale. Den Bikini ziehen wir im jeweiligen  zu Hause an. Die Wäsche usw. tragen wir in  flotten Taschen lässig über der Schulter.


In der Badeanstalt, suchen der wir einen schönen Platz auf der Wiese. Entspannen uns und geniessen die Sonne bei einem Gespräch.
Nachdem wir genug Wärme getankt haben, schwimmen wir unsere Runden, duschen kalt am Becken und kehren zur Wiese zurück. Um  uns weiter zu sonnen. Die Zeit vergeht, wir müssen zurück. Der große Dummvogel greift sich ihre Sachen. Steht auf. Und schält  sich aus ihrer Bikinihose. "Entschuldigung, das tust du
jetzt doch nicht wirklich? Da drüben die Jungs. Alle können Dich sehen! Bitte, die Kabine ist doch
nur 10m! Bitte, bitte nicht!" Höre ich mich selbst verzweifelt flehen.
Ich bin peinlichst berührt. Jeder kann ihr von hinten nach vorne gucken. Die Wiese ist komplett belegt. Und die Jungs rechts fangen schon an zu lachen. Ich schäme mich so.

"Reg dich nicht auf. Lass  die doch lachen!" sagt der große Dummvogel und entledigt sich stehend und breitbeinig
ihres Bikinitops. Ihren großen Auftritt geniessend. Ich weiss gar nicht wo ich hingucken soll. Darum heften sich
meine Augen auf ihre Füße. Ihre gewölbten, riesigen Fußnägel sind zu grotesken Krallen gefeilt und
gün lackiert. Erst jetzt sehe ich, dass Warzen auf ihren Füßen wachsen. Das Warzennest scheint auf der
Fußsohle zu liegen. Denn dort sind noch mehr Warzen. Gar riesig. Wie ich erkennen kann.
Sie tut mir leid. "Sind das Warzen?" Blöde Frage, aber Rache muss sein.
Jetzt ist sie in ihrem Selbstbewustsein getroffen. "Ja, die habe ich schon länger." "Die sind extrem ansteckend.
Wir sollten lieber gehen. Bevor auch noch alle anderen mit Warzenviren verseucht werden." Ist mein Kommentar. Und innerlich ängstige ich mich vor Warzenfüßen. Ich bin inzwischen bekleidet. Mein T-Shirt und die Jeans habe ich mir über den nicht ganz trockenen Bikini gezogen.
Ich will nur noch weg. Der große Dummvogel folgt mir widerstandslos.
















von chrisamar - veröffentlicht in: Humor - Community: was ich gar nicht liebe
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Montag, 9. juni 2008
Frisurentrend 2008 http://de.youtube.com/watch?v=CVy5yOs0NSA

Wie erkennen Sie einen Mod?  Wenn Sie nicht selbst ein Mod sind, bleibt das für Sie fast unmöglich.

Wo könnten Sie einen Treffen? Das Sie mir diese Frage stellen, zeigt mir, dass aus Ihnen niemals ein
Mod werden kann.

Ist es möglich aus mir einen Mod zu machen? Theoretisch ja. Wenn Sie unter 18 sind. Und wenn Ihre wirtschaftlichen Verhältnisse das zulassen.

Was mich interessien würde, warum möchten Sie ein Mod sein?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

























von chrisamar - veröffentlicht in: Lifestyle - Community: Alles was ich liebe
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Freitag, 6. juni 2008
Der große Dummvogel als Haushaltsroboter
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
Der große Dummvogel und ihr Hund
Der Große Dummvogel im Freibad
Der große Dummvogel und das mit Anzeigen und so...
Die Kleinstadtseuche

Der große Dummvogel hat ihr ganzes Leben in der kleinen Stadt verbracht.
So ist es zu ihrer Stadt geworden. Sie hat ihren festen Platz und ihre Freunde.
Sie weiss, dass hier ihre Macken bekannt sind. Und genauso kennt sie die
Macken ihres sozialem Umfeldes. Und die, welche sie hier nicht persönlich kennt,
die kennst sie dann vom Hörensagen. Was für den großen Dummvogel ja
im Grunde das selbe ist.
Nun, da sie älter geworden ist, fühlt sie sich ihrer Illusionen beraubt. Ja, sie ist
nicht mehr die Dorfschönheit. Geschmäcker ändern sich mit den Jahren. Ausserdem
wächst ja ständig Konkurrenz nach. Und dieser ist dann doch knackiger. Wie sie in den ehrlichen
Stunden ihres Dasein zugeben muß.

Nun, sie entdeckte das www für sich. Nur ein bißchen. So, wie es für Frauen ihres Schlages gerade
genug ist. Sollte sie sich etwa grämen, dass sie seit Jahren keinen neuen Mann mehr kennengelertnt
hatte? Oh, nein. Nicht der große Dummvogel. Und es dauerte auch nicht lange, da schaffte sie es
über den Umweg der World of Warcraft sich wieder jung zu fühlen.
Lauter dumme Jungs im www. Großartig! Endlich konnte sie auftrumpfen.
Sie prahlte in ihrem Bekanntenkreis von einer neuen Bekanntschaft namens "Dennis".
Klar, erheblich jünger als sie. Aber was spielt das Alter im Cyberspace schon für eine Rolle?
Es spielt überhaupt keine Rolle. Weil es einem selbst überlassen wird, wie alt man denn gerne
sein möchte.
Also, sie schickte Fotos von sich. Aus ihrer Jugend. Sie selbst  empfand sich nun wirklich nicht als gealtert.
Ausserdem, was sollte dieser dumme Junge aus dem Cyberspace auch zu meckern haben?
Was sollte schon passieren? Und auf seine Anfragen aus dem www antwortete sie: "28".
Ja, sie sei 28. Und ihren Sohn von 20 Jahren, den brauchte sie nun wirklich nicht zu erwähnen.

Die Schreiberei mit Daniel wurde zu ihrem Lebensinhalt. Der Sohn aus dem Haus. Der Köter als lästiger
Mitfresser geduldet, aber nicht beachtet. Putzen oder Kochen interessierte sie nicht so sehr. Da sie es nicht
nötig zu haben glaubt, erwerbstätig zu sein, füllte sie ihre Tage mit WOW. Endlich konnte sie Frau Pfeiffer und
den anderen aus ihrem aufregendem Leben berichten.
Die Anfragen aus dem www und auch die Nachfragen aus ihrem Bekanntenkreis wurden immer dringlicher.
Sie mußte handeln. Und nahm die Einladung Dennis ihn doch zu besuchen dankbar an.

Bedenken wg. der Lügen hatte sie keine. Schließlich war sie bereit zu allem. Ausserdem, was hatte sie noch
zu verlieren? Also nahm sie den Zug und platzte fast vor Selbstvertrauen.
Daniel stand am Bahnsteig. Sie mochte ihn gleich. Sie fühlte sich jung und sexy. Wie sonst auch.
Im Taxi muckte Dennis auf. Er fragte mehrmals nach ihrem Alter. Sie blieb bei ihren Lügen.
Auch der Taxifahrer wurde danach befragt, wie alt er den großen Dummvogel denn schätzen würde.
Charmant antwortete dieser: " 35".
In Dennis Zuhause angekommen, schickte er sie erstmal unter die Dusche. Verständlich. Dieser Gedanken
habe ich auch öfter, wenn ich sie sehe.
Während der große Dummvogel sich duschte und von tollem Sex träumte, wühlte Dennis in ihrem Gepäck.
Er fand das, was er suchte. Ihren Personalausweis. Dem entnahme er ihr wahres Alter.
Sorgfältig packte er ihre Tasche und ging zum Telefon.
Als der große Dummvogel in Reizwäsche die Dusche verließ, drückte er ihr ihre Tasche in die Hand und bat sie,
sich rasch anzuziehen. Denn er hatte ein Taxi gerufen.
Das war das Ende ihres Auflugs. Es ging zurück zum Bahnhof und dann ab nach Hause in den Kleinstadtmief.

Was aber ein echter großer Dummvogel ist, der läßt sowas nicht auf sich sitzen.
Es folgten Wochen des Jammerns, der üblen Nachrede und des Telefonterrors. Der dumme Junge war dem großen Dummvogel tatsächlich nicht gewachsen. Immerhin hatte der große Dummvogel schon ganz andere Männer ( incl. dem eigenen Ehemann ) psychisch in Grund und Boden gestampft.
Es folgten weitere Anreisen zu Dennis. Einladungen waren nun nicht mehr nötig. Der große Dummvogel kannte ja den Weg.

Der dumme Junge ist dieser Charmeoffensive nicht mehr gewachsen. Egal wie sehr er versucht, seine Bekanntschaft zu vergraulen. Der große Dummvogel bleibt hartnäckig. Sie besteht auf ihrem Recht als Gast und bleibt so lange, bis die Eltern einschreiten. Ihr das Rückfahrticket bezahlen und ihr mehrmals bestätigen, dass sie ja überhauptnichts gegen ihre Person hätten, wenn sie denn endlich wieder abgereist sei.

Immer wenn der große Dummvogel kein Geld mehr besitzt, oder wenn sie aufgrund des eigenen Fehlverhaltens auch im Kleinstadtmief nicht mehr willkommen ist, reist sie zu Dennis.
Sie erpresst ihn mit ihrer Liebe. Und redet ihm ein Schuldgefühl ein. Der große Dummvogel faselt zeitweise sogar von Selbstmord. Immer dann, wenn es ihr über Wochen nicht gelingt, Dennis telefonisch zu belästigen.

Nun, Liebe ist ein großes Wort. Es wird gerne von Menschen benutzt, die sich selbst lieben. Bei so einer großen Liebe kann natürlich keine Rücksicht auf die Erfüllungsgehilfen genommen werden.
Der große Dummvogel weiss genau wie man es macht.
Wir alle können noch von dieser Dame lernen.
Waidmanns Heil!









von chrisamar - veröffentlicht in: Humor - Community: was ich gar nicht liebe
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Freitag, 6. juni 2008
Der große Dummvogel und ihr Hund
Der große Dummvogel und das mit Anzeigen und so...
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
Der Große Dummvogel im Freibad
Der große Dummvogel

Es gab Zeiten, in denen ich in einer kleinen Stadt gelebt habe. Grauenhaft.
Aber, zeitweise fühlte ich mich dort fast heimisch. Eben so lange, bis ich mir der
Unterschied Kleinstadhirn und Großstadhirn zu sehr bewusst gemacht wurde.
In einer großen Stadt ist es nicht üblich, Miesheiten über Dritte ungeniert im
Bekanntenkreis herum zu pesten.
Bei Großstädtern, verliert man durch so ein Benehmen schnell an Respekt.
Anders in der Kleinstadt. Durch ungehemmtes Lästern beweist man den
Kleinstädtern, dass man dazu gehört.
Gerne wird gemeinsam auf einer Person rumgehackt. Besonders gerne auf Personen,
welche den Kleinstädtern irgendwie unheimlich sind. Weil diese Leute zu schön,
zu schlau oder einfach nur nix mit dem Kleinstadtpöbel zu tun haben wollen.
Dazu gehört natürlich, dass man dem Rufmord-Opfer auf gar keinen Fall in die Karten
gucken läßt. Das Opfer wird rasch merken, dass etwas im Busch ist. Denn sein soziales
Umfeld zieht sich immer weiter zurück. Nur warum, wird es nicht direkt erfahren.
Irgendwann wird auch dem Opfer dann über Umwege das Gerede zugetragen.
Dann ist die Story aber schon rum.
Das Opfer kann natürlich nix dagegen unternehmen. Handelt aber trotzdem.
Es bleiben zwei Möglichkeiten.
1. Das Opfer zieht sich immer mehr zurück. Und ignoriert nach Möglichkeit die
Feinseligkeiten. Dadurch gewinnt das Gerede immer mehr an Dynamik.
Der Pöbel wertet das als Gewinn. Und seine Aktionen als berechtigt und erfolgreich.
Ein Problem weniger in der Gesellschaft der Kleinstadt.

2. Das Opfer geht in die Offensive. Und scheut auch nicht davor zurück, jede
öffentliche Konfrontation mit dem Pöbel zu suchen und sich zu streiten.
Dem Pöbel also dem Platz zu geben, den er verdient. Das ist der mutige
Weg. Aber er kostet Kraft. Und letztendlich fragt man sich, will man sein
Privatleben wirklich mit so einem Pack belasten?
Andereseit verschafft man sich dadurch Respekt. Einfach, weil man zeigt:
"OK, ich suche keinen Streit mit Dir. Aber, da Du um Ärger bittest, wirst
Du ihn kriegen. Also, halte Dich gut fest. Denn ich mach Dich fertig. Ich
sorge dafür, dass es das letzte Mal war, dass Du jemanden so etwas angetan hast.
Ganz hervorragend dafür eigenen sich ähnliche Methoden wie die des Pöbels.
Nur öffentlicher.

Für alle die dafür keine Nerven haben, aber vielleicht ein bißchen Geld:

Suchen Sie einen Anwalt auf. Nicht den erst Besten, sondern den, den Sie für den
Besten halten. Also eine Bekannte Kanzlei aus dem Ort des Geschehens.
Denn niemand schwätzt so viel über andere, wie ein Anwalt.
Ihr Anwalt wird ein Schreiben aufsetzen. Mit Forderungen.
Der Pöbel läßt sich von solchen Schreiben manchmal beeindrucken.
Pech allerdings, wenn es sich bei den Pöbelanten um Leute handelt, die zwar wenig Hirn haben, aber der Meinung sind, sie seien "Respektspersonen". Diese spezielle
Sorte Deutsche, sind hartnäckig und haben Angst so etwas wie ihren "Guten Ruf" zu verlieren.
Wenn Sie Glück haben, wird der Pöbelant den öffentlichen Weg ebenfalls über eine Kanzlei wählen. Scheuen Sie also keinen Rechtstreit. Bleiben Sie eisern.
Wenn Sie Pech haben, dann entwickelt so eine Pöbelant ( ganz einfach weil er psychisch krank ist ) eine extreme Energie. Damit könnte er ihnen ihr Leben in der Kleinstadt endgültig versauen. Oder schlimmer, gewalttätig gegen Sie werden.
Ist dieser Punkt erreicht, machen Sie dem Pöbel folgendes klar:

"Egal was Du tun wirst, ich habe es schon vorher getan. Ich warne Dich, denn ich bin kein
Opfer. Ich bin ein Täter. Nicht besser und auch nicht schlechter als Du. Und ich werde
kämpfen. Und Du als Patient, wirst dem was kommt, nicht gewachsen sein. Also, bleib weg.
Denn Du wirst in Deiner verdammten Kleinstadt dann auch nicht mehr leben wollen.
Weil ich dafür sorgen werde, dass alle über Dich Bescheid wissen."

Viel besser als sich so einen Ärger einzuhandeln, ist niemals in eine Kleinstadt zu ziehen. Wenn
man dort nicht geboren wurde.




von chrisamar - veröffentlicht in: Leben - Community: was ich gar nicht liebe
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Donnerstag, 5. juni 2008
Mr. Superknackig
Looking to become a Mod?
Frisurentrend 2008

"Da bist Du ja! Och, Du wirst ja immer häßlicher!" und voller Liebe betrachtet Nachbarin Ute meinen 4 Monate alten Serge ( Bouvier des Flandres ). In Hamburg sind solche Worte ein Kompliment. Sie sind ein Ausdruck der Zuneigung.
Sehr gerne begrüßen Hamburger auch Säuglinge oder andere Zeitgenossen mit dem Kosewort: "Shietbüddel".
Ein Begriff, den ich wohl nicht übersetzen brauche.
Auch sehr schön der Kommentar eines Touristen: "Die Frisur! Er sieht aus wie eine Klobürste!" Auf Halunder heißt Klobürste: "Skinbossel". Ich finde den Vergleich durchaus passend.
Seinen kräftigen, strammen Körper empfinde ich wie ein leckeres geheitztes Kissen. Sein Fell duftet zartet nach Hündchen. Und es ist seidig und voll. Es läßt sich wunderbar reingreifen.
Am unteren Bauch, zwischen seinen Keulen, wächst kein Fell. Die zarte, rosa Haut lacht einen an und es ist ein Genuss ihn hier zu berühren. Z.B. mit der Nase. Ganz zart. Obwohl ich ihn fressen könnte.
Natürlich darf er jetzt nicht mehr ins Bett. Leider. Denn ich vermisse seine großen, weichen Füße. Seine vorsichtigen Tritte. Um sich Platz zu schaffen und in den Schlaf zu kuscheln.
Nachts oder am frühen Morgen, werde ich dezent von ihm geweckt. Denn er ist Stubenrein. Schon seit Wochen.
Manchmal stelle ich mich noch etwas länger schlafend. Damit er seine Vorderfüße auf meinen Körper legt und mich mit seinen Kulleraugen anglotzt. Dazu schnauft er ein bißchen oder grunzt. Voller Glück mich zu sehen.
Und auch ich bin dann glücklich. Sein 4eckiger Kopf, die Stirn in Falten gelegt. Das vorsichtige aber bestimmte Knabberen an meinen Ohren. Ein schöner Start in den Tag. Manchmal lege ich mich wieder hin. Manchmal renne ich auch mit ihm zur Promenade. Wir sind dann alleine in der Natur. Die Sonne geht auf. Es ist warm. Die Luft riecht nach Seetang. Großartig!
Er tanzt wie ein Ziegenbock durch das Gras. Verrichtet seine Gartenarbeit, in dem er Löcher buddelt. Gar viele.
Ein glücklicher Hund im Sonnenaufgang. Wie ist das Leben schön.
So, ich packe jetzt meine Tasche. Meine Mussini-Farben, mein Pinselreiniger, den Verdünner, die Pinsel, den Pansen für Serge, Papiertücher, Teller und die Leinwand.
Die Leinwand ist viel zu klein. Im vergangenen Jahr hatte ich etliche Zwergenleinwände geschenkt bekommen. Diese Leinwand und noch ein Bild. Dann ist endlich Schluß mit den Miniaturen.
Weil die aktuelle Leinwand zu klein für das Bild ist, muß ich kopftechnisch das Motiv umrechnen. Ideal wären 40x60 cm gewesen. Nicht zu groß aber eben verhältnismäßig. Aber ich habe nur 20x30 cm. Darum kann ich die Düne nicht komplett malen. Sondern nur einen Ausschnitt. Der wiederum darf nicht zu groß oder zu exakt werden, sonst wirkt es unrealistisch und kitschig.
Es ist sehr schwer. Denn ich hasse die Malerei sowieso. Allerdings  betrachte ich mein Talent auch als Verpflichtung.
Ja, ich bin begabt. Aber ich bin auch die ehrgeizloseste Künstlerin unter der Sonne.
Mein übernächstes Bild wird "der tanzende Serge in der Sonne" heissen. Aber vorher muss ich noch dieses und die Klippe zuende bringen. Grauenhaft.

von chrisamar - veröffentlicht in: Humor - Community: Alles was ich liebe
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Donnerstag, 5. juni 2008
Looking to become a Mod?
Von Hunden & Menschen
Mr. Superknackig


http://www.beauty-and-wellness.de/images/trendfrisuren/4.jpg

Was mich in den letzten Tagen etwas irritiert hat, ist das Comeback von Paul Weller.
Zumal ich auch nie das Gefühl hatte, er sei irgendwo in der Versenkung verschwunden. Vielmehr hatte ich schlicht das Interesse an ihm verloren.
Und mein Herz Anfang der 90ér Jahre an den Wescoast Sound der Byrds, der Eagles, Bob Dylans, Crosby,Still,Nash&Young, Grateful Dead u.s.w. verloren.

Nun, irgendwie hatte ich das Mod sein in eine Schublade gepackt. Mit all den anderen Peinlichkeiten, die einen hart treffen, wenn man ein Teeny ist.
Auf keinen Fall wollte ich der Mode einen derartigen Fanatismus widmen, wie ich es als Teenager getan hatte.
Und ich beschloss, unauffällig meine Marotten zu pflegen. Sei es der Mini-Cooper Silver-Bullett, der ewige Seitenscheitel, die Macke immer die selbe Art von Jacken zu kaufen. Ich ignorierte es. Oder ich hielt es schlicht für unauffällig. Es ist ein Teil von mir geworden.
Es ist als hätte ich vom Baum der Erkenntnis gegessen: Ich bin eine Modette! Grauenhaft.
Ein Opfer der Plattenindustrie! Schon in meiner Kindheit wurde  mein Geschmack geprägt. Und mir dadurch eine freie Entfaltung genommen. Ich fühle mich als Modevictim. Tatsächlich glaubte ich, ich sei originell! Aber in Wirklichkeit wurde ich auf Mod geeicht.

Also habe ich beschlossen, dass zu ändern. Und ich interessierte mich für eine Modeberatung. Angefangen mit der Frisur. S.o.
Schließlich muß ja mal Schluß sein mit dem Teeny-Look.
Aber Leute, guckt euch bitte mal die Fotos an! Wer will denn freiwillig so rumlaufen????
Das ist ja grauenhaft. Und ich dachte immer, üble Frisuren sieht man nur auf der Straße.
Aber hier werden diese einem ja aufgedrängt.
Jedenfalls habe ich dann doch noch eine Frisur gefunden, welche meinem Geschmack entspricht. Außer meiner eigenen natürlich. Jedenfalls habe ich die Frisur auf der Seite einer bekannten Frisörkette gefunden. Es ist Mod´s Hair.
Und jetzt kommst Du.
von chrisamar - veröffentlicht in: Lifestyle - Community: Alles was ich liebe
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Donnerstag, 5. juni 2008
Looking to become a Mod?
Der große Dummvogel



Lesen Sie meinen Block & tauchen Sie ein in meine Gedankenwelt.
Meine Geschichten sind das Bemühen um Alltag. Anders gesagt:
wo ich bin, ist Chaos. Und egal wo ich hinkommen, Chaos ziehe ich
an wie ein Stück Poo die Fliegen.
Manchmal sitze ich in meinem Exil und betrachte mich selbst.
Was habe ich aus meinem Leben gemacht? Und ich stelle fest, ich
bemühe mich jeden Tag erneut darum, dass optimale für mich raus
zu holen.
Wenn Sie mich eines Tages besser kennen gelernt haben, werde Sie
vielleicht feststellen, dass sich unser Denken immer mehr angeglichen
hat. Vielleicht lachen wir über die selben Dinge oder Sie empfinden das, was
Sie lesen als schockierend.
Hinter jedem meiner Postings steckt Authentizität. Ich bin echt.
Und niemand hat gesagt, dass das Leben gerecht ist.
Aber das ist ja noch lange kein Grund, sich die gute Laune verderben zu lassen.



von chrisamar - veröffentlicht in: Leben - Community: Alles was ich liebe
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