Sonntag, 15. juni 2008
Sonnenuntergang am Meer
Der große Dummvogel
Looking to become a Mod?

Was mich wirklich ärgert sind diese Typen, welche im Forum einen auf Obermacker
machen. Damit meine ich die Moderatoren.
Für einen Menschen wie mich, der nur wenige Gesprächspartner täglich hat. Weil ich keine
Gesprächspartner haben will, sind Foren lebenswichtig.
Aus den Postings sauge ich die Infos, welche ich zum überleben brauche. Mein Kopf verlangt
Input.
Natürlich müssen Foren Spaß machen. Kleine Spielchen in Form von Provokationen gehören
dazu. An den Reaktionen erkennt man den geistigen Zustand der Gesellschaft.
Aber, ich würde mich nicht als Stänkerin oder Troll bezeichnen.
Mein Wissen gebe ich kostenlos an andere weiter. Das, was ich als wertvoll betrachte.
Ich betrachte es als meine Pflicht. Aber auch als eine Art Testament. Ein Weg, der Welt
zu zeigen, ich bin hier. Und ich habe euch etwas wichtiges zu sagen. Unabhängig von
Alter, Zeit und Ort. Transzental für jetzt.  Und folgende Generationen.





von chrisamar - veröffentlicht in: Lifestyle - Community: Alles was ich liebe
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Sonntag, 15. juni 2008
Für ihn. Für immer in Liebe.





von chrisamar - veröffentlicht in: Leben - Community: Alles was ich liebe
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Samstag, 14. juni 2008
Der große Dummvogel
Erykah Badu
Mr. Superknackig


Gestern hatte ich endlich wieder so etwas wie Lust zum Malen. Tatsächlich befinde ich mich nicht nur körperlich auf einem Tiefpunkt, sondern auch im Bereich der Kunst.  Die vergangenen 4 Jahre habe ich mich  mit Landschaftsmalerei beschäftigt. Warum?  Weil ich mir und allen anderen beweisen wollte, was ich kann.
Weil ich einen Trend setzen wollte. Weil ich die Nähe von Menschen dauerhaft nicht mehr ertragen kann. Nur noch dosiert.
Auf diesem Posting sehen sie nun mein neues Gemälde. Ich habe es mit der Tastatur gemalt. Es ist das erste
Gemälde dieser Art für mich. Es heißt: "Sonnenuntergang am Meer". Gefällt es Ihnen auch so gut wie mir?
von chrisamar - veröffentlicht in: Lifestyle - Community: Alles was ich liebe
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Freitag, 13. juni 2008
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
Der Große Dummvogel im Freibad
Der große Dummvogel und das mit Anzeigen und so...
Der große Dummvogel

Es ist so, meine Telefon ist kaputt. Es kann keinen Saft laden. Es ist also sinnlos,
damit Gespräche zu führen. Gespräche am Telefon können einen geistig auch ins
Chaos führen. Unabhängig, ob es Saft lädt oder nicht.
Hinter mir liegen 48h Telefonterror durch den großen Dummvogel. Ununterbrochen
klingelt sie nach mir. Obwohl wir uns nur Stakkato unterhalten können. Denn das Telefon
ist ja kaputt. Von folgender Situation wurde ich telefonisch unterrichtet. Und ich finde, sie als Leser, sollten
ruhig mal ihren Senf dazu abgeben. Also einen Kommentar posten. Bitte schön!

Nun, der große Dummvogel sitzt also bei ihrem Cyber-Lover Dennis. 800km entfernt
von ihrer kleinen Stadt. In ihrem zu Hause möchte sie zur Zeit nicht sein.
Da sind zuviele Unangenehme Dinge, welche auf sie warten.
Es aber so, dass Dennis und seine Großfamilie auch Ansprüche an ihren Gast stellen.
Z.B. sich in Form von Lebensmitteleinkäufen erkenntlich zu zeigen, wird erwartet.
Und immer wieder darauf hingewiesen. Die beiden Herren sind hungrig. Und "die Tafel"
beliefert den großen Dummvogel nicht bis zu ihrem Cyber-Lover.
Ausserdem bestehen sie auf Haushaltspflege. Das beeinhaltet auch die Reinigung der
Räumlichkeiten des Untermieters. Einem Cousin von Dennis, welcher in einer Futtermittel-
Fabrik arbeitet. Gelegentlich bringt er auch was zum Grillen mit. Warum auch nicht? 8-)
Je länger sie bleibt, um so unangenehmer werden ihr die Pflichten. Schließlich ist sie  kein
Haushaltsroboter! Dennis Mutti kommt kontrollieren. "Hast Du die Fenster auch bei Markus geputzt?"
Fragt sie, während sie in dessen Zimmer zur Kontrolle schreitet. "Ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber wann reist du denn wieder ab?" Wird täglich abgefragt.
Der große Dummvogel und die Mutti vom Dennis, trennen nur wenige Jahre. Aber Welten.
Sie jammert und heult furchterregend am Telefon. Wenn ich es über hätte, würde ich dem
großen Dummvogel auch € 100,-- schicken. Nur, damit dieser Telefonterror ein Ende findet.
"Bitte, reise doch ab. Du bist schon 8 Wochen da. Dein Sohn und Dein Hund brauchen Dich."
Gebetsmühlenartig kommt es über meine Lippen. Sie antwortet hysterisch:"Mir ist das alles egal. Mir ist alles egal. Hauptsache Dennis. Das mit Dennis ist alles was mich interessiert."
Anders gesagt, Dennis muß Kohle raustun. Sonst wird sie vor dem nächsten ersten sicherlich
nicht mehr los.


Das Telefongespräch wurde zum Glück wieder unterbrochen. Ich habe das Telefon dann ausgestöpselt. Und heute 2 Tage später mein neues eingeschaltet. Letzte Nacht habe ich das Ding aber in die Küche geschleppt.










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Freitag, 13. juni 2008
Von Hunden & Menschen
Der große Dummvogel und das mit Anzeigen und so...

Im Rolling-Stone-Forum identifizierte mich "O´Malley" als einen ziemlich blauen Typen.
Dem kann ich nur zustimmen. Anders gesagt, ich bin ein schwieriger Kunde.
Nicht weil ich nicht zahlen würde, sondern weil ich immer genau weiss was ich will.
Ganz besonders viel Wert lege ich darauf, eine geeignete Wohnung zu finden.
Das geht uns allen so.
Nun, für einen geeigneten Wohnraum, bin ich bereit mich zu engagieren. Leider.
Anders gesagt, ich habe hier nicht nur Miete gezahlt, sondern auch noch Hausmeister-, Gärtner-,Putz-und Sklavendienste verrichtet.
Damit ich hier wohnen kann. In Ruhe. Und solange ich will.
Inzwischen weiss ich, dass man in Wohnungen, welche von arroganten Ausbeutern vermietet werden, gar nicht
einziehen sollte. Diese Art von Vermietern ist nicht geschäftsfähig.
Das bedeutet, ich soll hier ausziehen. Weil ich nicht bereit bin, 7 Tage die Woche zu arbeiten. Ausserdem habe ich nach Meinung meines Vermieters und Teilzeitarbeitgebers ( Entlohnung € 120,-- ), keinen Anspruch auf Urlaub.
Werde aber täglich mit Aufgaben terrorisiert.
Nun, wie gesagt, ohne mich. Ich bein gerne bereit die € 120,-- an den  Buttler zu zahlen. Damit er hier putzt.
Für die 30qm Bude zahle ich kalt € 350,--  + € 180,-- NK  + € 40,-- an die Stadtwerde. Sie ist es mir wert.
Wie es für gesetzesbrechende Vermieter und Arbeitgeber üblich ist, habe ich natürlich noch keine Mietnebenkostenabrechnung erhalten.
Mein Vermieter hat meine Wohnung hinter meinem Rücken an den Buttler vergeben.

Leider, jeden Tag muss ich mir anhören, dass ich ausziehen soll. Warum denn?
Es hat mich tausende von Euronen gekostet hier her zu kommen. Warum soll ich denn wieder weg?
Gestern habe ich meinen Vermieter gefaltet. Er soll mich nie wieder auf der Straße so ansprechen.
Fast hätte ich ihn noch von seinem Roller gezerrt.

Und ich habe ihm gesagt, dass ich nicht ausziehen will. Und wenn er das von mir verlangt, werde ich ihn haftbar machen. Und ich werde ihn vors Arbeitsgericht zerren und meinen ausstehenden Lohn verlangen. Denn den unterschlägt er mir auch. Ausserdem werde ich ihn zwingen, die gesetzliche Kündigungsfrist einzuhalten. Und, sollte ich keine Wohnung finden in dem o.g. Zeitraum, werde ich gezwungen sein, hier weiterhin zu wohnen.

Er macht immer auf dicke Hose. Soll er mir doch Kohle für einen Umzug geben und meinen Lohn. Dann gehe ich natürlich viel schneller. Oder ich bleibe. Denn meinen Lohn wird er mir zahlen müssen. Ob er will oder nicht.

"Wir leben ja nicht in einem rechtsfreien Raum." Das habe ich meinem Vermieter auch noch gesagt.
Wie widerlich. Was für widerliche Leute. Pfui!

von chrisamar - veröffentlicht in: Leben - Community: was ich gar nicht liebe
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Freitag, 13. juni 2008
http://de.youtube.com/watch?v=fEB7Wl9GzyA

Sie ist klein, zart und sie bemüht sich gar nicht erst um ein Stimmvolumen.
Locker und fast wie nebenbei singt sie ihre Songs. Und ihre freche, kleine
Stimme hebt meine Stimmung.
Kaltblütig stürzt sich diese schöne Frau beim "Stage-diving" von der Bühne.
Es ist doch großartig, dass es auch Frauen wie Erykah Badu im Musik-Zirkus gibt.
Eine Musikerin, welche sich nicht kleidet und präsentiert wie eine Prostituierte.
Sie hat trotzdem Erfolg. Offensichtlich gibt es noch genügend Menschen wie mich,  welche
es beschämend finden, dass Künstlerinnen ihre Sexualität wie sauer Bier zu Markte tragen.
S.z.B.:  B.Spears, Pussycat Dolls, C. Aquillera, Madonna u.s.w.

Allen Lesern wünsche ich einen schönen Tag. Begleitet von Eurer Lieblingsmusik.
Von Hunden & Menschen
Mr. Superknackig







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Mittwoch, 11. juni 2008
Die Kleinstadtseuche
Looking to become a Mod?
Looking to become a Mod?
Von Hunden & Menschen

Seit 14 Tagen trainiere ich wieder unregelmäßig. Letzte Woche zuletzt. Ich habe eine fiese Infektion.Schnupfen und miesen Husten. Es drohen Bettruhe und Antibiotiker. Ausserdem hatte ich 2 Tage Migräne, weil ich gestern meine Tage bekommen habe. All das hindert mich natürlich nicht daran gerade jetzt Kette zu rauchen. Und hinterm Rechner zu versinken. Es bleibt mir einfach keine Zeit für alltägliche Dinge. Und das was bleibt, beansprucht mein Hundekind "Serge".
Er schleppt mich an die Sonne und ich folge ihm stets unwilliger. Denn draussen warten die Touristen. Diese werden von meinem Hund mit anspringen und Füße beissen auf das Freudigste begrüßt. Wenn ich ihn denn ließe.
Jetzt in der Saison wird es immer schwieriger einen ruhigen Platz für mich und Serge zu finden. Serge will spielen und gefordert werden. Er muss ja lernen.

Versunken in Gedanken, sitze ich also heute mit Serge im Gras. Wir langweilen uns. Denn wir haben keine Ideen, wie wir uns körperlich beschäftigen können. Frauchen fühlt sich krank. Und will zurück an den Rechner.
Plötzlich wieselt aus dem Gebüsch eine freundliche, "Deutsche Drahthaar" Hündin. Sie ist sehr schön.  Die ideale Spielgefährtin für den Kleinen. Dem folgt das Herrchen. Sympathisch. Ich möchte ihm keinerlei Interesse entgegenbringen. Grundsätzlich empfinde ich private Gespräche mit Herren in meinem Alter als nicht angebracht. Eigenartigerweise fasel ich dummes Zeug mit diesem Mann. Weil ich mich nicht traue meine Fragen an ihn ( welche mir ununterbrochen durch den Kopf gehen )  direkt auszuprechen. Ich verrenke mich mit meinen Worten. Mein Blick gilt nur unseren spielenden Hunden. Glücklicherweise klingelt sein Telefon.
Aber er weicht nicht von meiner Seite. Ich selbst habe mich auf meinen Stammplatz zurück gezogen. Auf ein Denkmal.
Es ist eine Art Schaukel aus Stein. Die Mütze meiner neuen Regenjacke ziehe ich mir über den Kopf. Denn ich erinnere mich, dass ich nicht frisiert bin. Er dreht mir den Rücken zu und ich fange an ihn zu mustern.
Er ist wirklich der Mercedes unter den Touristen. Volles, lockiges, leicht ergrautes Haar. Kurz gschnitten. Er hat einen  gut trainierten Körper. Er macht auch nicht zu sehr auf chic. Und er ist wichtig. Denn es ist ein Geschäftsgespräch. Dem weitere Telefonate folgen. Ich würde gerne gehen. Aber die Hunde sind in ihr Spiel vertieft. Also bleibe ich.
Mr. Superknackig wohnt im ***Hotel. Dem teuersten auf der Insel. Er zahlt € 180,-- p.N. / 1P.
"Zuviel." Sage ich dazu. Er guckt mich erstaunt an. "Das ist zu teuer. Das ist es nicht wert." Ergänze ich. "Das ist viel Geld." Sagt er. Aber es klingt nicht so überzeugend. "Deine Firma zahlt. Stimmts?" "Ja, das geht auf Firmenkosten." Antwortet er. "Wir haben einen Baustoffhandel." nuschelt er noch ergänzend. Es wurde dann doch noch ein nettes Gespräch. Die Hunde verloren Gott sei Dank auch sehr rasch wieder ihr Interesse am Spiel. Und ich konnte gehen.
Dem Mr. Superknackig habe ich auch noch meine Telefonummer gegeben. Aber nicht meinen Namen... :)
Wir haben uns für morgen Mittag verabredet.
Es wäre toll, wenn Serge eine Spielkameradin hätte. Mal schauen.






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Mittwoch, 11. juni 2008

Der große Dummvogel als Haushaltsroboter
Der große Dummvogel und das mit Anzeigen und so...
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
Der Große Dummvogel im Freibad
Der große Dummvogel
Die Kleinstadtseuche
"Shadow" ist halb Schäferhund und halb Huskie. Ein schöner, stolzer 12jähriger Rüde.
Ein Huskie verfügt über die verblüffende Eigenschaft, dass er stundenlag in Ruhe verharren kann. Er wartet dann auf die Anweisungen der Menschen. Er wartet Stunden und Tage darauf, dass der große Dummvogel mit ihm Gassi geht. Er ist genügsam. Wenn niemand aus dem Freundeskreis Futterspenden gibt, bekommt er nix zu essen. Er trinkt nur wenig. Damit er nicht pieschern muss.
Sein Lieblingsplatz ist der klitzekleine Balkon. Er legt die Füße auf die Brüstung und guckt in die Freiheit. Über Stunden, Tage lang. Die überheitzte 1Zi.Whg. welche durch unerträgliches Gequalme vergiftet ist, wird überwiegend vom großen Dummvogel genutzt. Er hat keine Ecke, kein Körbchen, wo er sich zurück ziehen könnte.

Sein Frauchen verbringt die Zeit mit WOW, telefonieren und dem verschicken von anzüglichen Fotos. Den dummen Jungs im www erzählt sie dann, sie selbst sei auf den Fotos zu sehen.

Für ihren Hund ist sie frei von Empfindungen. Sie selbst wünscht sich erlöst zu sein von dieser Last. Und hofft, der Hund erledigt sich von selbst. Und tatsächlich, Shadow scheint zu verschwinden. Er ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Beängstigend dürr. So still.
Wie ein Kind, welches die Misshandlungen in seinem
Elternhaus, nur mit sich selbst ausmachen kann.

Es häufen sich Anzeigen der Nachbarn. Seit Jahren taucht immer wieder das Veterinärsamt bei ihr auf. Das läßt sie kalt. Sie antwortet jetzt nicht mehr auf die Schreiben. Warum auch?
Das Problem wird sich in Kürze selbst erledigt haben.
Solange möchte der große Dummvogel gerne bei ihrem Cyber-Lover "Dennis" abhocken.
Der Hund wurde bei ihrem Sohn untergebracht. Wenige Tage später von der Polizei herrenlos in der kleinen Stadt von der Polizei aufgegriffen und ins Tierheim gebracht.
Dort ist der Hund schon bekannt. Denn "Shadow" versucht regelmäßig der Einzelhaft in seinem zu Hause zu entkommen. Seine Fluchten enden immer im Heim.
Dort wurde er nach Tagen von einem Bekannten aus dem Umfeld des großen Dummvogels ausgelöst. Seit 7 Wochen ist er in einem Garten angebunden. Er wartet.

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Mittwoch, 11. juni 2008
Der große Dummvogel als Haushaltsroboter
Der große Dummvogel
Der große Dummvogel und ihr Hund
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
Der Große Dummvogel im Freibad
Die Kleinstadtseuche

Das mit der Nichterwerbstätigkeit hat Tradition in der Familie und im Freundeskreis des großen Dummvogels.
Selbstverständlich lehnt der 20jährige Sohn ebenfalls seit Geburt jegliche Tätigkeit, welche nicht der persönlichen Befiriedigung dient, ab.
"Wenn ich arbeiten würde, lohnt sich das finanziel nicht. Denn ich müßte meine Mutter unterstützen." Das ist sein unschlagbares Argument. Er sieht sich als Opfer der Familientradition.
Die ARGE ermöglicht dem jungen Mann eine Kellerwohnung und viel Freizeit.
Es könnte alles sehr nett sein, wenn nicht seine Mutter wäre. Dem großen Dummvogel ist es gelungen, über Monate das Kindergeld ( € 160,--  ) ihres Sohnes auf ihr eigenes Konto überweisen zu lassen. Ihrem Sohn bleiben dadurch für 4 Wochen etwa  € 140,-- zum Leben. Der ARGE gegenüber argumentiert sie, dass sie ihren Sohn mit Essen und anderen Haushaltsdingen im Geldwert versorgen würde. Das wurde auch akzeptiert. Ohne mit dem Sohn gesprochen zu haben.
Der große Dummvogel läßt sich zweimal die Woche zur "Tafel" kutschieren. Dafür hat sie einen "Boy" gefunden. Dieser ist ihr gegenüber hilflos. Denn er ist psychisch krank. Bei der "Tafel" packt sie genügend kostenlose Lebensmittel für sich und ihren Sohn zusammen. Diese werden dem Sohn vor die Haustür gestellt. Per Lieferservice durch den "Boy".
Lieber wäre es dem Sohn natürlich, er bekäme das Kindergeld und die Lebensmittel.
Darum kämpt der Sohn seit Monaten mit seiner Mutter. Er will sein Geld. Keine Almosen.
Und seine Mutter kämpft ebenfalls um diese Kohle. Denn sie hat sich an das Geld gewöhnt.
Es ermöglicht ihr Friseurbesuche, Klamotten und die Reisen ( nur Hinfahrt ) zu ihrem Cyber-Lover "Dennis".

Beim letzten Besuch des Geldautomaten stellte der große Dummvogel fest, dass ihre Karte aus dem Portemonaie
fehlt. Ihr letzter Guthabenbetrag von € 70,-- ( damit sollte die Fahrkarte zum Cyber-Lover bezahlt werden ) wurde abgeräumt. Schäumend vor Wut eilt sie zur Polizei in ihrer kleinen Stadt. Dort stellt sie Anzeige wg. Diebstahl und gegen Unbekannt.
Die Beamten machen ihre Arbeit und kontrollieren die Aufnahmen von Kunden am Geldautomat. Es ist ja eine kleine Stadt. Es gibt für das Konto des großen Dummvogels nur einen kostenlosen Geldautomaten. Die Polizei mußte nicht lange suchen. Sie sieht den Sohn des großen Dummvogels auf dem Film. Er leert gerade Muttis Konto. Der Sohn wird vernommen und sagt aus, dass er die  Karte hätte mit Einverständnis seiner Mutter benutzt.
Die Polizei versucht den großen Dummvogel in ihrer Wohnung zu vernehmen. Die Beamten klingeln sich durch das Mietshaus. Sie erklären den Nachbarn, dass der große Dummvogel einen Strafantrag gestellt hat.
Den großen Dummvogel selbst treffen sie nicht an. Sie sitzt bei ihrem Cyber-Lover, 800km entfernt. Das Geld für die Fahrkarte hat sie ihrem Bekannten, dem "psychisch kranken Boy" abgenommen.

Schließlich erfährt sie von ihrem Sohn was passiert ist. Und ruft daraufhin bei der Polizei in der kleinen Stadt an.
Sie will telefonisch ihre Anzeige zurück  ziehen. Am Telefon sagt man ihr, dass die Angelegenheit inzwischen
längst bei der Staatsanwaltschaft liegt und eine Rücknahme der Anzeige am Telefon nicht mehr möglich ist.
Das ist nicht so schön. Aber auch wieder nicht so beunruhigend für den großen Dummvogel, als das sie ihren
Urlaub abbrechen würde. Sie beschließt sich durch diese Vorgänge nicht weiter belästigen zu lassen. Sie kann ja nun gar nichts dafür.










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Mittwoch, 11. juni 2008
Der große Dummvogel als Haushaltsroboter
Der große Dummvogel und ihr Hund
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Der große Dummvogel
Die Kleinstadtseuche

Gelegentlich meldet sich die ARGE  beim großen Dummvogel. Man will sie in Lohn und Brot
bringen. Belästigungen dieser Art machen ihr zu schaffen. Der Gedanke zu arbeiten, belastet sie
so sehr, dass für gewöhnlich die Warzen an ihren Füßen zu wachsen beginnen. Durch die Warzenplage ist sie
natürlich nicht arbeitsfähig.
Aber, auch auf Warzen ist nicht mehr so der rechte Verlass. Nach fast drei Jahren Warzenkrank-
schreibung, fangen die Füße an zu heilen. Es findet sich kein Arzt mehr, welcher diese
Patientin als nicht arbeitsfähig einstufen möchte. Z.Z. jedenfalls nicht.

Der große Dummvogel führt Gespräche mit der ARGE. Und es findet sich ein Mann, welcher in den nächsten Wochen
( auf Abruf ) eine Tagesmutter für seine 5jährige Tochter sucht. Der Brustkrebs seiner Frau hat gestreut. Metastasen
überall. Auch im Hirn. Seine Frau ist wunderlich geworden. Sie stochert im Essen der Tochter. Das macht
dem Kind Angst. Die Familie hat bereits einen Platz im Hospiz. Der Tod der Mutter ist absehbar.
Für diese Zeit bittet der Vater den großen Dummvogel um Hilfe. Er besucht sie in Ihrer Whg und wird sie
für ihre Tätigkeit in Bar bezahlen. Ohne Arge. Die Zeit drängt.
Der große Dummvogel sagt zu und gibt dem verzweifeltem Mann ihre Telefonnummer.

Am nächsten Tag reist der große Dummvogel zu ihrem Cyber-lover "Dennis". Es liegen fast 800Km
zwischen der kleinen Stadt und dem Zuhause von Dennis.
Es vergehen 2 Wochen, dann meldet sich der Vater. Es eilt.
Der große Dummvogel sagt zu ihm am Telefon: "Das habe ich aber nicht gewusst, dass Ihre Frau so schnell
stirbt. Ich mache Urlaub. Ich kann jetzt nicht."

Sie macht schon seit 8 Wochen Urlaub bei Dennis. Und sie ist glücklich, dass der Vater sie nie mehr belästigt
hat.


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