Zu allen Zeiten ist Helgoland für Patienten mit Atemwegserkrankungen eine geeignete Kurinsel.
Zu Zeiten des eisernen Vorhangs, in denen Flugreisen für den größten Teil der bundesdeutschen Bürger unbezahlbar waren, konnte eine Reise nach Helgoland ein exotisches und aufregendes
Unternehmen sein.
Entsprechend hoch waren die Besucherzahlen.
Um den aufkeimenden Wirtschaftaufschwung im Bereich Touristik für Helgoland zu nutzen, waren Zollfreiheit und damit verbundenen Butterfahrten zum Fuselfelsen gute und
gewinnbringende Ideen.
Die Gäste wurden von rückgekehrten "Helgoländern", Glücksrittern und Saisonpersonal aus allen Teilen der westlichen Welt, bewirtet.
Den vom Festland zurückgekehrten, ehemals auf Helgoland beheimateten "Helgoländern", wurden aus der Staatskasse Entschädigungen gezahlt. Bundesweit wurden den Arbeitnehmern "1 Mark für Helgoland"
vom Lohn abgezogen.
Mit diesem Geld wurde der Aufbau bezahlt. Die Häuser, Restaurants und Hotels auf Helgoland. Als Entschädigung für die Folgen der Bombardierung durch die Engländer nach dem II. Weltkrieg.
Bis in die 80er Jahre verdienten die "Helgoländer" sehr gut an den vielen Gästen. Die Saisonkräfte verdienten gut, einige nutzten die Chance auf Helgoland, durch eigene Unternehmungen, "die
schnelle Mark" zu machen.
Die Hummerbestände, rund um Helgoland, wurden in diesen wenigen Jahrzehnten fast vollständig leer gefischt.
Kommende Generationen werden über weitere Jahrzehnte versuchen, die geringen Hummerbestände durch Schutz und Rückzüchtung zu erhalten. So wie es die Mitarbeiter der Biologischen
Versuchsanstalt seit Jahrzehnten machen.
Der Müll der "Helgoländer" und deren Gäste wurde, bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, vom Müllplatz am Südhafen, direkt in die Nordsee geworfen.
Robben durften von Jedermann / Fischern getötet werden, weil das immer geringere Fischaufkommen in der Nordsee, keine nichtzahlenden Mitfresser dulden wollte.
Dann kamen die Fangquoten. Und das bedeutet nicht unbedingt einen Nachteil für Helgoland. Wenn die Kutter diese
Quoten überfischen, dann dürfen die Heimathäfen mit dem Fang nicht angefahren werden.
Der Fisch aus der Raubfischerei fand oft, zu oft, den Weg in Helgoländer Restaurants. Zu Spottpreisen wurden hier geschützte Fischarten paniert, in Öl gebraten und den Gästen serviert.
So wird schnelles Geld gemacht. Weil es sich um Schwarzgeld handelte, konnten diese erheblichen Summen, nicht in den Restaurants auf Helgoland investiert werden. Es ist anzunehmen, dass so
manches Helgoländer Schwarzgeld den Weg ins Ausland fand. Dort ermöglichte es den "Helgoländern" die Restaurants auf der Insel für 6 Monate zu schliessen und den Winter, z.B. in Süd-Afrika, zu
geniessen.
Der seit Jahrzehnten anhaltende und extreme Sanierungsstau auf Helgoland könnte ein Indiz dafür sein.
Für sichere und gutbezahlte Arbeitskräfte der "Helgoländer" ist im Helgoländer Rathaus , gesorgt.
"Helgoländer" verdienen am eigenen Unternehmen ( z.B. als Vermieter ) und sind im Öffentlichen Dienst angstellt.
Helgoland besass zwar den ersten "Growian" / Windkraftrad in Norddeutschland. Dauerhaft in Gang gesetzt wurde er aber nicht.
"Nach dem Fehlschlag von Growian wurde die kleinere, nur etwas halb so große Anlage WKA-60 ( "Growian2" ) entwickelt und 1990 auf Helgoland zum ersten Mal
in Betrieb genommen."
Wiederum gab es Materialprobleme, da sich die Schäden, nach dem dritten Ausfall, nicht mehr versichern ließen, blieb es bei lediglich vier Anlagen.
Quelle: Wikipedia
Weil sich niemand auf Helgoland befand, der das Windkraftrad dauerhaft in Gang setzen konnte und wollte. Weil Helgoland der Welt beweisen wollte, dass Windkraft nicht funktonieren kann.
Auf Helgoland wird bis heute keine Windkraft und Solarenergie genutzt.
Warum das Servicepersonal auf Helgoland von sehr vielen Gästen als "unfreundlich" wahrgenommen wird liegt daran, dass die Saisonarbeiter bis zu einem dreiviertel Jahr ohne einen freien Tag
arbeiten müssen.
Der Durschnittslohn der Saisonarbeiter liegt bei € 1200,-- Brutto. Davon gehen üblicherweise € 200,-- für ein Zimmer / Schlafplatz an den Arbeitgeber ab. Es bleiben € 1000,-- Brutto plus
einem eventuellen Trinkgeld.
Es ist also kein Wunder, dass die Saisonkräfte sich nicht mit ihren Arbeitgebern solidarisieren. Das der Aufenthalt auf Helgoland von einigen Saisonkräften als Freiheitsberaubung angesehen wird
und dementsprechend übel gelaunt den Gäste / Kunden gegenüber tritt.
Das Personal ist das Kapital eines Unternehmens.
Unternehmer, welche Mitarbeiter um Rechte bringen, verschaffen sich einen Wettberwerbsvorteil zu Lasten derer, die Personal unter arbeitsrechlichen Bedingungen beschäftigen.
Eine gut ausgebildete Kraft, würde einen Saisonjob auf Helgoland, unter den genannten Bedingungen, niemals annehmen.
Gut ausgebildete Kräfte sind auch nicht erwünscht. Vielmehr gewinnt man den Eindruck, dass sehr viele Positionen von bestenfalls "angelernten" Kräften besetzt werden, deren einziges
Einstellungskriterium der Geburtsort ( Helgoland ) / Wohnort ( Helgoland ) war.
Gut ausgebildete Kräfte vom Festland, würden die Defizite der "angelernten" nicht fachlichen Kräfte, zu deutlich erkennen lassen.
Gäste, womögliche Fachkräfte, bemerken diese Defizite sofort. Fachliche Mängel im Dienstleistungssektor stellen den gesamten Urlaubswert auf den Prüfstand, führen zu Misstrauen der Gäste,
gegenüber den Veranstaltern.
Bis einschliesslich 2010, ermöglichten sich Börteboot Besitzer eine sehr luktrative Geldquelle. Die Börteboote werden saisonal an die Gemeinde vermietet. Die Bootsführer,
sowie deren Helfer, sind Angestellte im öffentlichen Dienst. Der überwiegende Teil ist ganzjährig beschäftigt. Während der Saison werden die Gäste der Seebäderschiffe, Gepäck und Lieferungen
mit diesen Börtebooten auf die Insel gebracht.
Sind die Tagesgäste vollzählig von Bord, wurde "gekobert". Gäste wurden auf der Straße auf die mögliche Teilnahme an einer Inselrundfahrt angesprochen. Man zahlte € 10,-- / Dauer ca. 1
Stunde, und wartete bis ca. 30 Personen zusammen waren. Dann wurde ein Börteboot, per Handy, von den Dampfern abgezogen. Die Leute ins Boot gepfercht und um die Insel geschippert.
Kein Gast erhielt eine Schwimmweste. Ob tatsächlich Schwimmwesten an Bord waren? Wer will das heute noch sagen? Versichert war kein Passagier. Es existierten zu keiner Zeit Passagierlisten. Das
Bargeld verschwand irgendwo in den Händen der Veranstalter dieser Inselrundfahrten.
In diesem Jahr ist dem Treiben ein Ende gesetzt worden.
Es ist ein unfassbares Glück, dass in den Jahren zuvor kein Passagier zu Schaden gekommen ist.
Als verantwortungslos und kaltblütig empfinde ich das Handeln des Schiffsführers und der Gemeinde, welche dem Treiben zu lange zugeguckt hatten. In Helgoland Prospekten wurde sogar mit diesen
Veranstaltungen geworben.
Von Gästen wurde das Geschäftsgebahren als abstossend bewertet.
Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Im Gegenteil, von sehr vielen Menschen werden Wirtschaftskriminelle geächtet.
Schwarzgeld kann auf offiziellem Wege nicht in Deutschland investiert werden.
Helgoland braucht dringend Investitionen. Aber, die "Helgoländer" selbst, können nicht investieren.
Agressionen, Trunksucht und Mobbing auf Helgoland sind die Folgen einer reizarmen Umgebung.
Wollte man das Alkoholproblem, deren sozialen Auswirkungen überall zu spüren sind, wirklich in Angriff nehmen, dann müsste man die Einwohnerzahl auf der Insel reduzieren.
Denn sehr viele Menschen können Helgoland aus wirtschaftlichen Gründen nicht verlassen. Für diesen Personenkreis ist eine Hochseeinsel ein Gefängnis.
Wirtschaftlich unabhängige Menschen können auf einer Insel wie Helgoland existieren, ohne psychische Schäden zu nehmen. Leute, die schnelles Geld wollen, sollten nach Dubai gehen. Dort
könnten sie als Schuhputzer sicher mehr als € 1000,-- im Monat machen.
Helgoland ist schön. Ohne "Helgoländer" noch schöner.
Jedes verkaufte Haus auf Helgoland ist ein positives Signal an die Zukunft. Denn dort wird Geld investiert von Leuten, welche Geld auch ins Ausland schaffen könnten, sich aber für ein Inselleben
entschieden haben.
Jedem Helgoländer sein Auto
Helgoland: Die Zukunft ist jetzt!
Ordnungsamt Helgoland: Müllhalden &
Katzenhaltung im Trinkwasserschutzgebiet Helgoland
Helgoland eG das eigene Schiff
Helgoland eG: Das eigene Schiff II
Helgoland eG Produktideen