Mittwoch, 22. juli 2009 3 22 /07 /2009 22:17

Wenn ich könnte, dann würde ich gerne im Stadtpark-Freibad im 100m Becken schwimmen. Endlich wieder 1000m trainieren. Kein "Geh-Schwimmen" mehr wie hier, im 20m Becken. Ausserdem möchte ich wieder den Turmspringern zugucken.
Danach mit Hund nach Ohlsdorf zu Flyp. Grabpflege. Mit Brigitte und Hund zum "Landhaus Walther". Und nach Hause zum Mittelweg.
Eppendorfer-Baum "Hallo" sagen. Und: "Nein, ich bin nicht wieder da. Nur auf Besuch."
Wäre ich jetzt zu Hause, sässe ich bei "Bobby-Reich" und würde einen Martini schlürfen. Oder im "Schröderstift" eine Cola. Dann mit Franziska durch die Stadt .Bis zur "Flora". Und dann auf jeden Fall noch ins Konzert.

Der Geruch von Pferden und ihr Anblick fehlt mir sehr. Und ich habe mir fest vorgenommen, dass - solte ich jemals wieder auf dem Festland leben -  ich sofort wieder mit dem Reiten anfangen werde. Niemals hätte ich gedacht, dass mir das so fehlen würde.

Meine Eltern. Meine Freunde. Der Wald. Mein Auto, welches seit 5 Jahren in der Garage auf mich wartet.
Mein Mentor, auf den ich stolz bin. Und doch niemals besuche.

Fahrradfahren. Ein Hockey-Turnier beim UHC.  Zum Ehestorfer-Heuweg, einfach mal wieder "Hallo" sagen.

Sehr gefallen würde es mir auch, 2 Tage - oder so -  nach Berlin zu reisen. Otto und Gunda besuchen. Ein bißchen durch diese Stadt ziehen. Gerne ins Olympia-Stadium.

Tja, was soll ich sagen...

von Flandrine - veröffentlicht in: Lifestyle - Community: Alles was ich liebe
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Samstag, 11. juli 2009 6 11 /07 /2009 16:11

"Schönheit lockt Diebe schneller noch als Geld"
William Shakespeare ( 1564 - 1616 )
Englischer Dichter


Nach all dem Terror der vergangenen Monate und Jahre. Nach dem sich aufgrund von Vandalismus, Diebstählen und Umzug, mein Eigentum immer mehr reduziert hatte, muss ich an dieser Stelle hasserfüllt zugeben, dass ich nix gelernt habe. Um falsche "Freunden" zukünftig zu erkennen, hatte ich mich mit der Lektüre: "Die Masken der Niedertracht" beschäftigt. Dadurch fühlte ich mich bestärkt in meinen Empfindungen und erkannte, dass es nicht nur mich trifft. Ganz außer Acht gelassen hatte ich allerdings den Aspekt, warum es mich trifft. Denn für mich war immer klar, dass die Menschen, welche mich beraubt hatten und oder mein Eigentum  vorsätzlich zerstörten, so etwas auch überall anders machen würden.
Natürlich haben die es nicht mit mir gemacht, als Flyp noch lebte. Flyp hielt mir den menschlichen Abfall immer vom Hals.
Erst seit seinem Tod,  behandeln mich die Leute wie Dreck. Und alles an mir zieht das Pack an. Wie die Scheisse die Fliegen. Nun bin ich schon in den hintersten Winkel gezogen. Um mich zu schützen vor dem Abfall, den das Festland ernährt. Weg von falschen "Freunden". Und jetzt das!
Wie konnte das passieren? Es passierte, weil jemand auf den ich mich verlassen hatte, verlassen mußte. Nun, dieser Mensch entschied sich von einer Sekunde auf die andere dafür, keine selbstgewählten Pflichten mir gegenüber zu erfüllen. Mir nicht länger ein Freund zu sein. Im Gegenteil. Er erklärte mir seinen Krieg. Sogar schriftlich. Als sms liess er es Drohungen  und Verwünschungen regnen. Und warum? Weil er ein Alkoholiker ist. Und ihm mal gerade da nach war.
Das bedeutet, als ich mir den Finger gebrochen hatte und dringend ins Krankenhaus auf´s Festland mußte, weigerte sich dieser Mensch den Hund zu betreuen. Es wären nur 3 Tage gewesen. Aber der Alkoholiker entschied sich für Randale und dafür, mir mein Leben möglichst kaputt zu machen.
In dieser unerfreulichen Situation erinnerte ich mich an die flehende sms von Christiane F-K. Einer Person, welche ich seit Jahren gemieden hatte. Eine Person, mit der ich nur zuviele negative Erinnerungen verbinde. Aber, diese Christiane F.-K. aus Hamburg Ottensen, war die einzige, welche spontan zusagte. Natürlich zahlte ich die Fahrt ( € 80,-- ). Es blieb mir auch keine Zeit zum nachdenken. Denn der Finger drohte ohne OP zu verkrüppeln. Ich konnte auch nicht nachdenken, denn ich war zu tief getroffen aufgrund der Niedertracht des Alkoholikers. Und ich zitterte, vor Angst um meinen Hund.
Als Christiane eintraf, war ich schon auf dem Festland im Krankenhaus. Der Hund hatte die Nacht in einem Keller verbringen müssen. Der Alkoholiker liess sich nicht erweichen.
Christian F-K. begeisterte sich für den Gedanken, den Hund auch nach meiner Rückkehr zu versorgen.
Denn mit Gipshand gestalteten sich die täglichen Dinge des Haushalt und die Hundebetreung doch recht schwierig.
Auch freute ich mich auf Gesellschaft. Jetzt, wo der Alkoholiker auf Randale aus war, glaubte ich Unterstützung gebrauchen zu können. Als ich vom Festland zu Hause ankam, holte mich Christiane F-K mit dem Hund im Hafen ab. Sie trug mein T-Shirt, meine Schuhe und meine Handtasche. Das fand ich schon unerträglich. Denn ich hasse es, wenn fremde Menschen meine Sachen tragen. Sie benutzte meinen Schlafanzug, fragte ständig nach weiteren Klamotten. Irgendwann sagte ich zu ihr:"Du hast soviele Koffer mitgebracht. Was hast du da drin? Warum hast du keine Schuhe und keine Wäsche mitgebracht?" Sie lachte blöd. Und ich wollte das Miteinander auch nicht durch unangenehme Gedanken und Fragen belasten.
Nun es passierte folgendes, Frau Christiane F-K belagerte die Wohnung. Sie weigerte sich nach draussen zu gehen.
Sie wollte auch nicht mit dem Hund gehen. Und wenn doch, dann hatte ich dabei zu sein und den Hund zu führen.
Christiane F-K beteidigte sich in keiner Weise an der Haushaltsführung. Sie fühlte sich zu schwach. Statt dessen lauerte sie in meinem Nacken. Wühlte in den Schränken. Verlangte von mir zu kochen. Soff Wodka und rauchte Kette. Sie führte geheimnisvolle Telefongespräche. Und ich bekam Angst vor diesem schmutzigen, faulen Menschen.
Diese undefinierbare Angst vor dieser Frau, diese Ahnung, dass diese Person mir nicht wohl gesonnen schien. Das alles liess mich nicht mehr schlafen. Ich stellte das Essen ein. Und ich konnte das Geschrei und das Jammern von meinem Hausgast, welcher glaubte zur Erholung zu mir gereist zu sein, kaum noch ertragen. Und so fing auch ich an, Wodka zu trinken und Beruhigungsmittel zu nehmen. Nach einigen Tagen erhielt sie mehrere Anrufe von "Norman
K. "aus Stade. Jenem psychisch kranken Gewalttäter, vor dem ich seit Jahren auf der Flucht bin.
Sie sagte:"Oh, das ist Norman!" und verließ das Zimmer. Und ich sagte:"Ach, ne! Jetzt willst du gleich bei ihm zurück rufen?!" Das passierte während eines Telefonats mit meiner Freundin Kerstin. Selbst beim Telefonieren, liess mich Christiane F-K nicht alleine. Die ganzen Tage stand ich unter Belauerung dieser Person. Sie leidet auch noch an einer Hautkrankheit. Den ganzen Tag puhlt sie mit einer Pinzette an ihren Händen, Armen und Füßen.
An jenem Tag vor genau 14 Tagen, hatte sie 8 Stunden an ihren Füßen gepuhlt. Sie tat das auf dem Perserteppich in meinem Büro. Dort lagerte sie "ihr" Gepäck. Darum hockte sie den ganzen Tag dort rum. Damit ich nicht an ihr Gepäck konnte. Damit ich nicht meinen Schrank kontrollieren konnte. Sie ließ mich nicht aus den Augen, weil sie Angst hatte. Angst vor dem was ich mit ihr machen würde, sobald ich den Diebstahl bemerken würde. Aber das erkannte ich erst, als die Gewohnheitsdiebin längst wieder in Hamburg-Ottensen war.

An jenem Samstag vor genau 2 Wochen, fühlte ich Hass in mir aufsteigen. Hass auf diese 62jährige, heruntergekommene, bösartige Frau. Ihr ständiges Geschrei:"Ich habe Hunger! Ich habe kein Geld!"

Ihr sinnloses Gefasel und auf die Tatsache, dass diese Person es wagte, als mein Gast! Mit dem psychisch krankem Gewalttäter Norman K. aus Stade,  zu telefonieren. Aus meiner Wohnung heraus. Der Ekel beim Betrachten ihrer Bettwäsche, des Schmutz, der Undordnung und das Gefühl einem bösartigen Menschen ständig um mich zu haben. Das Bewusstsein, dass diese Person nicht mal sich selbst sauber hielt . DieToilette verschmutzte. Dazu die künstliche Freundlichkeit , welche sie gelegentlich durchscheinen liess. Das alles erinnerte mich an die Vorgänge von 2006. An diese fette, kleine gierige Frau L. aus Stade. Einer Gelegenheitsprostituierten, welche mir der "Weissen Ring" / Opferschutz, empfohlen hatte. Und darum fing mein Blut an zu kochen vor Hass.
Nach dem ich Tage nicht mehr geschlafen und kaum noch gegessen hatte, konnte ich nicht mehr rationell handeln. Aber ich handelte. Und es kostete mich alle Kraft dieses Stück menschlichen Abfalls, welcher sich wie eine Zecke an mir festgesaugt hatte, aus der Wohnung zu werfen. Es dauerte 8 Stunden und ich zahlte weitere € 85,--. Erst als ich ihr klar machte, dass ich die Polizei rufen werde oder andernfalls ich ihr sofort die Fresse polieren würde, kroch sie endlich aus der Wohnung. Zuvor war sie noch wie eine Ratte durch  durch die Räume geflitzt. Sie hatte in die Schränke gegriffen. Dabei  heulte und jammerte sie unaufhörlich. Und ich erkannte ihr falschen Tränen. Heulerei hasse ich. Es gibt Momente, welche es wert sind zu heulen. Aber davon gibt es nicht viele. Und das was dieses Person hier machte, war Bauerntheater. Keine große Oper. Einfach nur abstossend. Aber es erfüllte den Zweck, mich zu verwirren. Sie redete unaufhörlich auf mich ein und beklagte sich bitter über mein unfreundliches Benehmen, welches wie ein Sommergewitter plötzlich und unerwartet auf sie runterprasste und mit Dreck bewarf. Auch ich war erschrocken über mich. Trotzdem versuchte ich, mich nicht beirren zu lassen. Denn da war keine Stimme  der Hoffnung in mir, welche mir hätte zuflüstern können, dass Christiane F-K keine Diebin sei.

Die Nacht konnte ich wieder nicht schlafen. Ich fühlte, dass etwas Schlimmes passiert war. Aber ich wollte verdrängen. Wie ein Kind, das glaubt, dass wenn es die Augen zu macht, die anderen ihn auch nicht sehen können. Aber ich stellte sehr rasch fest, dass sie gestohlen hatte. Aber, was sie alles weg geschafft hatte, konnte ich nicht erkennen. Die Klagegeister umschwirrten meinen Kopf und erinnerten mich daran wachsam zu sein.
Am Sonntag vormittag dann, schleppte ich mich völlig ausgehungert, übernächtigt und verwirrt zur Polizei. In diesem desolatem Zustand wollte ich die Beamten dazu bringen, dass sie eine Kofferkontrolle bei Frau F-K machen würden. Sie konnte die Insel ja nicht verlassen. Sie mußte mit dem Katamaran rüber fahren.
Leider verlor ich dort die Fassung und heulte und heulte und bin dann wieder gegangen. Weil mir der Beamte klar machte, dass niemand eine Kofferkontrolle machen würden.
Zurück legte ich mich ins Bett. Eigentlich wollte ich noch zum Katamaran laufen, welcher um Uhr 16:30 abfahren würde.
Aber mein Körper versagte den Dienst. Und so schlief ich stundenlang. Als ich erwachte, war der Katamaran schon weg. Trotzdem fühlte ich mich besser. Und dann war sie wieder da. Diese Unruhe. Dieses Bewusstsein, dass etwas ganz entscheidendes fehlte. Und das diese Wertsachen auch der Grund für die Anreise von Christiane F-K gewesen sein mußten. Denn mein Hund oder meine versehrte Hand waren es ja eindeutig nicht.
An dieser Stelle möchte ich nicht ins Detail gehen. Aber das was Christiane F-K aus Hamburg-Ottensen mitnahm, hatte ihre Schmierenkomödie fürstlich entlohnt.
Beachtenswert, dass sie Wert darauf gelegt hat, Dinge von sehr hohem und unersetzlichen Wert zu stehlen. Diese Dinge sind unbezahlbar und doch wertlos in den Händen einer Gewohnheitsdiebin. Aber auch die kleinen feinen Dinge des Alltags, wie meine komplette Schmincke, meine Wäsche und meine Lieblings-CD´s von Gene Clark, welche auch die Lieblings-CD´s von Flyp waren, packte sie sich ein.

Heute habe ich per mail eine Anzeige gemacht. Weil ich fürchtete, bei einer persönlichen Aussage erneut die Fassung zu verlieren. Zu sehr trifft mich der Verlust. Und diese niederträchtige Tat, beeinflusst mein Denken. Vergiftet mir den Tag. Ausserdem habe ich die Hamburger-MOPO gebeten, mir bei der Wiederbeschaffung der Dinge behilflich zu sein.
Vermutlich werde ich mein Eigentum nie wieder sehen. Vermutlich wird das Verfahren eingestellt. Aber, Christiane F-K muss Angst haben. Jeden Tag. Und sie wird die Konsequenzen tragen müssen.
Am wichtigsten ist aber, dass es mir besser geht. Besser gehen wird, wenn ich in der Angelegenheit sicher sein kann, dass ich Unterstützung erhalten werde.

Was hätten Sie getan?



Der Schiedsmann
Herr Staatsanwalt

von Flandrine - veröffentlicht in: Leben - Community: was ich gar nicht liebe
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Sonntag, 31. mai 2009 7 31 /05 /2009 09:35


Frau "kranke Schwester"
Der Porsche und die Telefonzelle

Meine neue Freundin G. aus Hamburg -welche aus beruflichen Gründen auf der Insel war- und  ich , hatten uns  über unseren gemeinsamen Kurator kennengelernt, als sie plötzlich über ihren Freund Hardy ins schwärmen kam. Sie sagte, dass sie am Abend noch ein Date mit ihm hätte. Und vermutlich war sie schon feucht im Schritt, als sie erzählte, was sie alles mit dem Typen machen würde. Gleichzeitig erwähnte sie aber, dass der gute Hardy leider so fett geworden sei. Und sie bedauerte das sehr. Und sofort begannen wieder neue Lobpreisungen auf den schönen Körper, welchen Hardy einst besessen haben sollte.
Zu einer Zeit, , als sie selbst eben auch noch jünger und schöner war.
Sexgeschichten von anderen Leuten interessieren mich grundsätzlich nicht. Und "Ficker", also Leute, welche keine feste Beziehung auf die Reihe kriegen, aber ständig auf der Suche nach Sex sind, ekeln mich an.
Deren Würdelosigkeit und Verbalerotik, finde ich schauderlich. Und ich bin froh, dass ich kein Ficker bin. Darum erstickte das Gespräch zwischen meiner neuen Bekanntschaft und mir irgendwann. Und sie ging. In Vorfreude auf einen Orgasmus.
Mein Hund und ich lagen schon Stunden im Bett, als ich einen Anruf bekam. Die Nummer auf dem Display kannte ich nicht. Erinnerte mich allerdings, dass ich diese amVormittag einem freundlichem Herren gegeben hatte. Weil mir langweilig war und aus Höflichkeit nahm ich den anruf an. Eine freundliche, angenehme Stimme plapperte munter drauf los: "Hallo... ich bin Hardy. Du kennst doch G.  und meinen Kumpel C. aus Hamburg. Dem hast du doch Deine Telefonnummer gegeben. Er sitzt neben mir. Ist aber besoffen. Die beiden, G. und C., hast du doch heute kennengelernt. Die G. ist schon in ihrem Bett. Hast Du nicht Lust hier vorbei zu kommen? Wir sitzen direkt neben an bei dir. In der Kneipe." Selbstverständlich hatte ich keine Lust da vorbei zu gehen. Darum klingelte das Telefon mehrmals und immer wieder. Und dann hatte ich doch noch Lust auf Kneipe. In der Kneipe erwartete mich folgende Szene: Die Besitzer sassen mit 2 Leuten vom Personal rechts in einer Ecke. Das Licht im Flur und auf den Toiletten war schon abgestellt. Hardy sass glücklich auf einem Barhocker vor einem Drink. Neben ihm hatte sich sein Kumpel C. erhoben und schrie Renate, die Barfrau, an: "Was ist das hier für ein Laden? Was ist hier los? Das ist doch hier ein Schwulenladen. Und du? du bist doch ein Umgebauter. Du bist doch ein Kerl! Wenn mich hier einer anpackt, dann gibt´s richtig auf die Fresse! Ich war Personenschützer beim Bund. Ich mach die hier alle kaputt!"
Es war fürchterlich. Aber unter Trinkern nix besonderes. Hardy lachte und orderte Drinks für C., für mich und sich selbst. Und so setzte ich mich zur Trümmertruppe an die Bar. Schon sehr rasch, hatte C.´s Körper dann den Kampf gegen den Alkohol aufgegeben und er stand kurz vor einer Vergiftung. Irgendwie schleppte er sich  sich vor die Tür. Und verschwand in der Nacht. Und ich schickte Hardy los, seinen Freund zu betreuen. C. ist  Diabetiker und Alkoholiker. Keine so glückliche Kombination.
Später, als ich gerade wieder im Bett lag, klingelte das Telefon erneut. Es war Hardy. Er wolle noch mit mir in die einzige Disco am Ort. Weil ich noch nie dort gewesen, weil ich seit Flyp´s Tod keine Disco mehr betreten hatte, bin ich dann mit ihm  gegangen. Und ich hatte beschlossen, ihm einen besonders schönen letzten Abend zu machen. Er würde morgen wieder abreisen. Schließlich war er  der Ficker meiner neuen Freundin G. Und ausserdem, nicht mein Typ. Mit Hardy wurde es ganz lustig. Er kannte die Leute in der Disco und die Leute respektierten ihn. Er sorgte für Drinks und ich war ganz schön angesoffen. Faselte in Französisch, tanzte hingebungsvoll mit irgendwelchen Herren und manchmal allein.  Mit  meinem Tanz  heizte ich die Stimmung auf. Eben das volle Programm und der ganz andere Scheiss, den man so im Kopf hat, wenn man besoffen ist und sich für die Größte hält... Schliesslich knutschte ich noch handfest mit Hardy und dann endlich! War auch in der Disco die Party vorbei. Hardy weigerte sich meine Wohnung wieder zu verlassen. Und ich verweigerte ihm Zärtlichkeiten. Und so sassen wir noch Stunden in meiner Küche und sprachen über die Geschlechtsteile von anderen Leuten. Aber ich war froh, dass er mir seines nicht zeigte. Und bevor der Kaufmann seinen Laden aufmachte, schlich Hardy sich in sein eigenes Bett. Und ich hatte für wenige Stunden Ruhe, bis die Belagerung durch Hardy sich fortsetzte. Denn Hardy hatte es auf einmal gar nicht mehr eilig mit der Rückreise. 
Er und ich wurden kein Paar. Wir wurden mehr als das. Wir wurden Freunde.

von Flandrine - veröffentlicht in: liebe - Community: Alles was ich liebe
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Donnerstag, 21. mai 2009 4 21 /05 /2009 01:06

Der Dompteur

Wenn man gewisse Dinge in Krankenhäusern erleben mußte, dann verlieren sich die Illusionen über die Göttlichkeit von uns Menschen in Sekunden. Die Würde, das Vertrauen in die Menschlichkeit verliert man in dem Moment, in dem man selbst oder eine geliebte Person im ramponiertem Zustand dort anzutreten hat. Flyp pflegte zu sagen: "Krankenhäuser sind die gefährlichsten Orte der Welt!"
Irgendwann haben wir alle diesen Weg des Grauens zu gehen. Für fast alle von uns, wird ein widerliches Krankenkaus und völlig verrohtes Personal das letzte sein, was wir sehen werden.
Krankenhäuser im Deutschland des Jahres 2009, vermitteln uns ein Bild der "Thatcher"-Ära" im England der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Und sie demonstrieren uns Bürgern, wie unwichtig wir Kassenpatienten dem Öffentlichem Dienst geworden sind. Es gab Zeiten in meinem Leben, zu denen ich mich stets gefragt hatte, wer im III. Reich als Staatsdiener gearbeitet hat. Wer von uns wäre fähig, z.b. als Wärterin in einem KZ tätig zu sein?
Je älter ich werde und um so brenzliger die Stationen meines Lebens werden, um so klarer erkenne ich inzwischen das Leistungspotential von Menschen. Der eine kann Steine setzen. Und der andere bleibt "KZ-Wärterin". 

Vorgestern habe ich mir den linken Ringfinger gebrochen. Keine große Sache. Auch nicht besonders schmerzhaft. Schuld daran hatte ich zum Glück auch selber. Es war die neue Hundeleine aus Leder. Zu hart und zu schmal das Ding. Jedenfalls wurden mein Hund und ich von der ekligen, grossen, grau-weissen Katze verärgert. Natürlich baute sich das Vieh vor uns auf. Mitten auf der Strasse. Und auch das wilde Bellen von "Serge" ( er ist ein wunderschöner "Bouvier des Flandres" ) und sein toben, liess das katzentier unbeeindruckt. Denn es wusste ja, dass "Serge" nicht so konnte, wie er wollte. und "Serge" ist keiner der Hunde, welcher lange fackelt. Er betrachtet es als seine Pflicht Katzen zu hüten. er jagd sie, stellt sie und verbellt sie ausführlich. Warum auch nicht? Aber: er darf ja nicht. Und so schnürte diese Lederleine meine Hand ein und brach mir den Finger spiralförmig.

Da es Nachmittag war, erledigte ich noch schnell meine Einkäufe und spazierte dann zum örtlichen Krankenhaus. Ich hatte nicht die beste Laune. Denn nach einem Ermüdungsbruch im rechten Handgelenk, einem Trümmerbruch im rechten Sprunggelenk, 2 Bandscheibenvorfällen und diversen Bänderdehnungen, war ich einfach nicht auf weitere Verkrüppelungen eingestellt. Kein Pferd und kein Hund hatte mir jemals zuvor einen Bruch der Finger zugefügt. Und ich sorgte mich darum, wie ich zukünftig ein erneutes Brechen des Ringfingers oder der anderen Finger vermeiden könnte.

Im Krankenhaus der kleinen Insel, lief alles nett und freundlich. Das Personal eilte vom Abendbrottisch der heimischen Küche schnell zum Dienst. Und mit der Schwester, welche die Röntgenfotos machte, scherzte ich noch über den Auftritt der Trachtengruppe vor der Musikmuschel. Dem Arzt sagte ich, dass es OK ist, wenn er mir den Ringfinger gerade ziehen würde. Und auch, dass die Schmerzen OK sind. Allerdings, war der Finger durch die Leine so  stark gequätscht, dass es leider nicht mehr möglich war, ihn durch diese Maßnahme wieder in Form zu bringen.

Es stand eine Reise auf´s Festland für den morgigen Tag an. Und eine Operation in einem Krankenhaus meiner Wahl. Da wählte ich Stade. Auch, weil der Insel-Chirurg dort einen Notfallchirurgen zum Kumpel hat.
Abgesehen davon, dass ich von Sorgen zerfressen wurde: Ob das Kindermädchen ( Meine Freundin C. ) für den entzückenden "Serge" auch rechtzeitig aus Hamburg hier eintreffen würde? - Zweifel an ihrer Befähigung "Serge"  zu versorgen und ihn auszuführen, hatte ich nicht. Im Gegensatz zu den Insulanern.-
Es gelang mir aber trotzdem die Überfahrt zu geniessen. Denn ein grauhaariger Wuschelkopf mit athletischer Figur setzte sich neben mich. Wir führten ein angeregtes Gespräch über Hunde, Sport und Politik in der "Ehemaligen" und im Westen. Und schließlich über die sportliche Essenz von Ost und West. Abschliessend  empfahl ich ihm den Film:"Meyer". Nachdem wir beide der Meinung waren, dass "Sonnenallee" ein Kinderfilm sei. Eigenartigerweise hielt uns das Bordpersonal für ein Pärchen. Etwas, was mir mit fremden Herren sonst nie passiert. Die alleinstehende, ältere Dame im Sitz hinter mir, beglückwünschte mich beim Anlegen zu meiner Bordbekanntschaft. Sie sagte, dass sie unserem Gespräch gerne zugehört hatte. "Den Sport!" Fand sie ganz besonders spannend.
Die Dame hatte bis Cuxhaven ca. einen Liter Rotwein getrunken. Es schien ihr nicht geschadet zu haben. Und schließlich, warum auch nicht? Es waren ja noch Stunden an Bord bis Hamburg-Landungsbrücken.

Meine Bordbekanntschaft ( der Schwimmmeister und Surflehrer ), fuhr mich dann noch zum Bahnhof. Es blieben nur noch wenge Minuten bis zur Abfahrt. Das Ticket kaufte ich direkt beim freundlichen Schaffner. Weil der Automat zuvor keinen € 50,-- Schein angenommen hatte. Es wurde eine angenehme Fahrt im "Metronom". Der freundliche Schaffner betreute aufmerksam die Fahrgäste und es schien die Sonne, während der Zug über das Festland ratterte. Die wenigen Kilometer vom Bahnhof zur Wohnung meiner Freundin Kerstin, spazierte ich munter durch die Stadt. Den Koffer hinter mir her rollend und das Handy am Ohr. Alles lief nach Plan. An der Ecke kaufte ich noch leckere Sachen und wir machten uns einen lustigen Abend mit "youtube", Kaffee und Cola.

Gegen Mittag des folgenden Tages machte ich mich zu Fuss auf ins Stader Krankenhaus. Schon nach wenigen hundert Metern, erblickte ich erfreut Günther. Er stand schon an seinem Auto. Und so fragte ich ihn direkt, ob er mich ins Krankenhaus fahren wolle. Was er natürlich auch machte. Während der Fahrt in seinem offenen VW-Transporter, fiel mir ein, dass ich ja noch das Haus in Steinkirchen zeitnah auszuräumen hatte. Natürlich fragte ich Günther. Das machte er aber diesmal nicht. Vor 5 Jahren, nach Flyp´s Tod, hatte er mir geholfen, unsere Wohnung am Mittelweg zu räumen. Damit hatte er ohnehin schon mehr getan, als ich jemals für ihn tun könnte. Er wünscht sich von mir, dass ich ein Date mit Martina für ihn klar machen würde. Aber, ich kann das leider nicht für ihn tun. Weil mich Martina wahnsinnig macht. Und ich lieber die Möbel im Haus in Steinkirchen auf den Rücken dort raustragen würde, als jemals wieder bei Martina aufzulaufen. Nach dem diese Worte meinen Mund verlassen hatten,  liess er mich an der nächsten Ecke aussteigen. Wir waren  fast schon am Krankenhaus...

Inzwischen war es Mittwoch Mittag. 2 Tage waren seit dem Fingerbruch verstrichen. Ausserdem war morgen "Himmelfahrt". Ein Brückentag für ein langes, sonniges Wochenende. Trotzdem war mein Finger ein "Notfall", welcher dringend operiert werden sollte. Es drohte mir nämlich die unbeweglichkeit und verkrüppelung des Fingers. Als ich mich im Keller des Stader Krankenhaus bei der Notfallaufnahme anstellte, bemerkte ich, dass die ältere Dame vor mir sich tapfer an einem stabilem "Bitte-warten-Sie-hier"-Schild festklammerte. Ihr rechtes Bein war offensichtlich nicht in Ordnung. Sie benötigte einen Stuhl. Also, sprach ich sie an und machte mich die 5 Meter zum nächsten Rollstuhlstand auf den Weg. Vorbei an 2 Krankenschwestern, welche sich hinter dem Tresen der Anmeldung verschanzt hatten. Aus dieser Position heraus, hackten die gemeinsam auf einen Herren ein, welcher sich dort zur Untersuchung anzumelden hatte. Die beiden Rollstühle wurden von 2 versteinerten Zivildiensleistenden verwaltet. Einer davon erwachte bei meinem Anblick aus seiner Starre und schob den Rollstuhl ohne mein Zutun rüber zur wartenden Patientin. Diese fiel beglückt in den Rollstuhl und mit einem Strahlen in den Augen dankte sie mir. Sie nutzte ihre Dankesrede dazu, mich darauf hinzuweisen, dass ihr ein Nerv im Bein bei einer Operation im Stader Krankenhaus, aus Unachtsamkeit zertrennt wurde. Sie darum für immer ein Krüppel bliebe. Das hob meine Stimmung nicht . Und darum wies ich sie darauf hin, dass wir alle Patienten seien. Und ich liess sie im Unklaren über den Grad meiner Verletzung. Als eine der Krankenschwester barsch nach der Patientin rief, sprang diese verängstigt aus ihrem Rollstuhl auf. Mühsam strauchelte sie zum Tresen der Anmeldung. Sie hatte Angst vor diesen beiden Hyänen in weissen Kitteln. Und diese kranken Schwestern verzichteten auf eine Begrüßung. Statt dessen ergoss sich ein Platzregen des Zeterns auf die Patientin. Ein Duett aus Anklage und Spott: "Sie können ja doch laufen! Und wofür sollte jetzt der Rollstuhl sein? u.s.w." Mir entfuhr ein anerkennendes Pfeiffen für so viel Boshaftigkeit. Und vor der geballten Niedertracht ging ich in die Knie. Genauer: Ich setzte mich in den Rollstuhl. Mein Pfeiffen hatte die Zivis geweckt. Auf dieses Signal hin, marschierten beide synchron zur um ihr Leben fürchtenden Patientin mit dem durchtrennten Nerv im Bein. Diese hatte inzwischen den Fehdehandschuh der kranken Schwestern aufgenommen und lieferte sich barsche Wortspiele mit den beiden. Die Zivis packten die Patientin liebevoll an den Armen und hievten sie in den Rollstuhl, welchen ich zum Ort des Geschehens geschoben hatte. Die Patientin legte offenbar großen Wert darauf, dass jeder Anwesende hören sollte, welchen Ärtzepfusch sie im Stader Krankenhaus erlitten hatte. Enstprechend laut wurde diese Szene. Schließlich lenkten die kranken Schwestern ein. Und die Patientin wurden von den Zivis abgefahren. Vermutlich direkt zum behandelnden Arzt. Oder aber zum Abdecker?! Meine Laune wurde nicht besser bei solchen Gedanken.
Nun war ich an der Reihe. Eisige Blicke musterten mich. "Was wollen Sie hier? Sie waren doch schon in einem Krankenhaus! Da können wir sowieso nix machen. Nur mit Termin beim Handchirurgen. Der ist aber nicht da. Und kommt auch nicht mehr. Vielleicht nächste Woche." Und sie musterte meine Röntgenbilder, in dem sie diese Richtung Flurbeleuchtung hielt. Worauf ich kurz auflachen mußte. Das ärgerte sie und sie sagte:" Für eine Operation ist es jetzt sowieso zu spät. Der Finger bleibt steif!" Und in dem Moment war mir schon klar, dass ich meinen Finger niemals operieren lassen würde. Und dass diese Hyäne im weissen Kittel mir auf alle Fälle noch einen verpassen würde. Aber, anstatt zu gehen, entschloss ich mich dazu diesem Laden noch eine Lektion in Sachen Kundenfreundlichkeit zu erteilen. Und darum sagte ich ihr in einer Lautstärke, die keinen Zweifel daran liess, dass ich sauer war: "Wer sind Sie? Frau "Alleswisser"? Denn mein Finger sah zwar grauenhaft aus. OK, er war sehr krumm und seltsam verkürzt. Aber, er war beweglich. Selbst unter der Gipsschiene konnte ich ihn zappeln lassen. Und ich sagte weiter:"Ich vertraue da meinem heimischen Chirurgen. Welcher sehr gerne selber operiert hätte. Aber dafür nicht ausgerüstet ist. Auf dem Arztbrief steht: "Notfall". Also nicht nächste Woche. Darum bleibe ich jetzt hier, bis ich mit einem Chirurgen gesprochen habe!" Die kranke Schwester war auf Krawall gebürstet. Und sie krakeelte: "So aber nicht. Nicht in diesemTon!" Ihr Kopf füllte sich mit Blut. Weil ihr Körper vor Wut Unmengen Adrenalin produzierte und ihr Herz wie wild pumpte. Kühl aber bestimmt antwortete ich ihr: Nein. Es ist ihr Ton! Sie streiten mit Patienten. Ich bin verletzt und habe Schmerzen. Also tun Sie endlich was. Aber Zack-Zack!" Und wie eine schwerfällige Diesellok setzte sich Schwester ,Metha v. A., in Gang. Trotzig rollte sie mit ihrem Stuhl an den Monitor. Und an ihrem Grinsen konnte ich erkennen, dass ich endlose Stunden hier im Keller zu hocken hatte. Trotzdem mußte ich lachen, als ich die versteinerten Zivis im vorüber gehen streifte. Im Kellerlloch welches als Wartezimmer diente, sassen bereits andere Wartezimmerleichen. Sie sahen aus, als ob sie schon zur Eröffnung dieses Krankenhauses dort eingeliefert worden seien und bis zu ihrem Tode dort zu verweilen hatten. Teilnahmslos, Hoffnungslosigkeit im Blick, verwahrlost, übermüdet, hungrig und verschwitzt. Jeder Neuzugang im Laufe der Stunden des Wartens wurde misstrauisch, ja fast feindlich beargwöhnt. Denn schreiende Kinder und wütende Senioren wurden sofort aus der Warteschleife entfernt und an geheimnisvolle Orte gebracht, welche die Patienten auf ein "Nimmerwiedersehen" verschluckten.Nach ca. 90min. bekam ich Hunger und ich sagte Schwester Metha von Allwörden, dass ich ins Restaurant gehen würde und in einer Stunde wieder zurück sei. Sie gröhlte mir noch nach, dass ich nüchtern zu bleiben hätte, wegen der Operation. Worauf ich wieder lachen mußte. Und ihr sagte, dass sie gar nicht erst so zu tun bräuchte, als ob ich noch operiert werden würde. Die Mahlzeit stimmte mich etwas freundlicher und ich beschloss, durchzuhalten. Zumindest noch eine weitere Stunde. Was sollte ich auch meinem Vater und meinen Freunden berichten? Dass ich ohne Behandlung aus dem Laden geflohen bin? Aus Angst vor Schwester Metha und den anderen Hyänen? Unangenehme Sache. Zurück im Kellerloch / Wartezimmer, wartete inzwischen ein quittegelber Mann mit Krücken. An seiner Seite, seine weinende Ehefrau. Den Rest der Gesellschaft begrüßte ich mit den Worten:"Sie sind ja immer noch da!" Die weinende Frau suchte ein Gespräch mit mir. Und ich fand die passenden Worte für sie um sie zu beruhigen und sie zu stärken. Denn ich kannte die Situation an der Seite eines geliebten, sterbenden Menschen zu gut. Und ich kannte den Wert eines Wortes das Mut macht. Hoffnung gibt für den Moment. Wenn es auch keine Hoffnung für eine gemeinsame Zukunft gab. Menschen, die bereits ein Rendevouz mit dem heran schleichendem Tod haben, besitzen eine Klarheit des Geistes, eine Erkenntnis und eine Dankbarkeit, welche jedes Gespräch mit ihnen zu einer Kostbarkeit werden lässt. Zu Juwelen im Schmukkasten der Erinnerungen. Flyp war in diesem Krankenhaus gestorben. Die Geschichte ersparte ich mir und diesen Leuten. Die weinende Frau sagte:"Sie ( sie meinte damit die beiden Hyänen im weissen Kittel ) haben uns angerufen. Mein Mann war noch an der Dialyse." Bei diesen Worten schnürrte es mir kurz den Atem ab, denn ich mußte an Addi denken, welcher just in jenem Moment auch an der Dialyse lag. Und es beruhigte  mich, dass der Patient hier neben mir im Wartezimmer um einiges schlechter aussah als Addi."Wir sollten sofort hierher fahren. Wir sind sofort los. Und jetzt hören wir gerade, dass der Doktor gar nicht da ist. Der kommt auch nicht mehr." In ihrem Gesicht spiegelte sich Kummer und Verzweiflung. Und Klagegeister umschwirrten ihren Kopf und unterstützten die Worte durch ihren geheimnisvollen Gesang. Bevor mein Geist sich in bitterer Erinnerungen verfing, holten mich die Worte des Dialysepatienten zurück in die Realität des Wartezimmers:" Es ist so, dass ich hier die Nase voll habe von der Warterei. Das Bein muss gemacht werden. Aber diese Verarsche hier, kann ich nicht mehr ertragen." Um die Situation zu entspannen, fing ich an über die Manieren der kranken Schwestern zu spotten. Und ich wies darauf hin, dass wir Patienten diesen Laden hier finanzieren und das wir dafür erstaunlich wenig Dienstleistung zurück bekommen. Dann ließ ich mir seine Beschwerden schildern und empfahl ihm eine kleine Praxis für ambulante Gefäßchirurgie. "Dort werden nur Beine gemacht. Sie können direkt vor der Tür parken, die Leute sind freundlich und man bekommt auch noch einen Kaffee!" Sagte ich. Das Ehepaar packte darauf hin seine Sachen, dankte mir, stritt noch mit den kranken Schwestern um Herausgabe der Krankenakten und verließ das Stader Krankenhaus auf Nimmerwiedersehen.
Das Gezeter der kranken Schwestern und die Flucht des Ehepaares, hatten einen weiteren Patienten beunruhigt.
Dieser fasste nun Mut, sich zu beschweren. Er klagte über 4 Stunden Wartezeit und das er es einfach nicht länger ertragen kann. Die kranken Schwestern zeterten fürchterlich, aber auch dieser Mann wurde dann unverzüglich in eine Kammer geführt. Aus der kam er noch mal zurück. Und ich machte ihm Angst, als ich ihm die Geschichte der Patientin aus New-York berichtete. Diese war nach tagelangem Warten auf einen Arzt im Wartezimmer verstorben. Die Putzfrau hatte sogar um die Leiche herumgeputzt! So viel zum Thema Personal im Krankenhaus!!! Auch dieser Gesprächspartner nahm einen erneuten Anlauf, ergatterte seinen Beförderungsschein und konnte das Krankenhaus nach mehr als 4 Stunden als "Freier Mann" verlassen. Für einen kurzen Moment blieb ich alleine im Wartezimmer. Dann kam eine junge schöne Mutter mit zwei bildhübschen Söhnen dazu. Der eine hielt seine Hand. Diese war schmutzig und dunkel gebräunt von der Sonne. Die Mutter suchte das Gespräch mit mir. Denn auch sie und ihre Kinder waren Zeugen des Gezeters und der Beschimpfungen der kranken Schwestern geworden. Also sagte ich zu ihrem Sohn: "Was ist mit deiner Hand?" Er zeigte mir sein Händchen. Es sah gesund aus. "Jetzt bewege mal Deine Finger!" Und seine Fingerchen waren beweglich wie Kaulquappen in einem Teich. Dann
zeigte ich ihm meinen kurzen, krummen Ringfinger, in dem ich ihn in meinen Gips gucken ließ. Er ekelte sich in angemessener Weise und stellte eine Spontanheilung und völlige Schmerzfreiheit an sich fest. Seine Mutter dankte mir. Und ich sagte: "Haut bloss ab! Oder wollt ihr auch 4 Stunden warten?" Woraufhin die drei auch sofort das Krankenhaus verliessen. Nun blieb nur noch ich. Ganz ruhig und freundlich schlenderte ich zum Tresen der Anmeldung, wo inzwischen ein Schichtwechsel anstand. "Gibt es irgendwo ein Krankenhaus, wo es einen Handchirurgen gibt?"Fragte ich Schwester Metha direkt. "Ja. Im UKE." Antwortete sie. "Würden sie da für mich anrufen?" "Nein! Das machen wir grundsätzlich nicht." Das tat dann die freundliche Dame an der Rezeption für mich und das UKE sagte:"Kommen Sie sofort!"

Also stürtzte ich zu Kerstin, packte meine "Notfalltasche" und eilte zum Bahnhof. Dort angekommem wartete der "Metronom" auf mich. Es blieb keine Zeit für den Fahrkartenautomaten und ich sagte zur Frau Schaffnerin: "Das Ticket muss ich bei Ihnen kaufen!" Und diese potentielle KZ-Wärterin antwortete mir eiskalt aber mit einem fiesen Grinsen: "OK. Aber das kostet Sie € 40,--!" "Warum?" Fragte ich fassungslos.Und sie sagte: "Zutritt nur mit Fahrschein! Sonst Anzeige und € 40,-- zahlen." Der Zeiger der Bahnhofsuhr näherte sich bedrohlich der Abfahrt. Es blieb keine Zeit zum Streiten. Und das wusste das verdammte Aas.

Also sprang ich aus den Zug. Wartete 40 min. und fuhr dann mit der Bummelbahn stundenlang bis Dammtorbahnhof. Von dort ging es weiter mit dem Bus und zu Fuss. Zwischendurch im Laufen gegessen und getrunken und telefoniert. Schließlich mußte ich die Nacht ja irgendwo bleiben. Das UKE wirkte nach den Kellerräumen des Stader Krankenhauses wie ein gut ausgeleuchtetes Raumschiff. Leider mußte ich in einem verdunkeltem, kleinen Behandlungsraum auf die Ärztin warten. Diese kam angerauscht und pöbelte mich kurz und knapp an: "Mit so einem Bruch kommen Sie am Mittwoch Abend hier her? Das ist ein Fall für den Handchirurgen! Und der ist gar nicht da."
Knapp antwortete ich ihr:"OK, und wo ist einer? Wohin muss ich fahren, damit mir jemand helfen wird?" Meine Worte liessen Hass in ihr aufsteigen. Ihr Gesicht lief rot an. und ihre Lippen verzehrten sich zu einer Grimasse.
Ohne ein weiteres Wort rannte sie davon und ließ mich fragend zurück. Ich schlenderte zur Rezeption und fragte ob ich noch weiter warten sollte. Und ob ich einen Stift und ein Blatt Papier haben könnte. Ausserdem wollte ich im Wartezimmer warten und nicht im dunklen Zimmer. Bedauerlicherweise bekam ich einen leichten Asthmaanfall. Und mir fiel spontan ein, dass ich noch ein Rezept für Cortisonspray mit mir rumschleppte. Also fragte ich nach diesem Medikament. Aber sowas machten die da grundsätzlich nicht. Irgendwann bekam ich ein Zeichen, dass die Ärztin und ein Kollege mich "untersuchen" wollten. Die Ärztin fing gleich wieder mit den Pöbeleien an: Was ich denn überhaupt im UKE wolle? Und ich sagte ihr und ihrem Kollegen: "Wenn ich in Hamburg wohnen würde und ich hätte mir gerade eben den Finger gebrochen, dann wäre ich auch zu Ihnen gekommen. Denn das ist eine Notfallstation und auf meinem Arztbrief steht: "Notfall"! Abgesehen davon bin ich verletzt, ich habe Schmerzen und habe heute auch schon einiges durchgemacht. Und jetzt hören Sie auf mit Ihrem rumgezicke und benehmen sich mir gegenüber angemessen und freundlich!" Kaum hatte ich diese Worte gesagt, verzerrte sich das Gesicht der Ärztin zu einer Wutfresse. Sie sprang hasserfüllt auf, stürzte zum Ausgang und verliess den Raum mit sehr lautem Türen knallen. Der jung Arzt blieb in der Rolle des arroganten Gockels. Er lästerte über den Chirurgen auf meiner Heimatinsel und spottete auf das Stader Krankenhaus. Schließlich sagte er, dass er den Finger nicht operieren würde. Und ich sagte ihm, dass ich doch sehr beruhigt bin, dass er mich nicht operieren würde. Und er ordnete an, dass ich einen neuen Gips-Verband erhielt. Ausgeführt durch eine Pflegekraft, welche so sehr hustete, dass ich Angst vor einer Infektion mit Schweinegrippe bekam. Was ich weder dem arrogantem Arzt, noch der Pflegekraft sagte war, dass ich 2 Jahre min. einmal die Woche im UKE gewesen bin. Damals, ich noch glaubte, dass Flyp und ich gemeinsam alt werden könnten. Zu einer Zeit, als ich noch an die Gerechtigkeit und die Menschlichkeit des Deutschen Gesundheitssystem glaubte. Mit dem frischem Gips am Arm, eilte ich durch die Nacht. Auf der Suche nach einer Apotheke wg. dem Asthmaspray. Am folgenden Samstag machte ich den Umzug. Der Finger wurde dann nicht mehr operiert. Er ist krumm und schief. Was soll´s...




von Flandrine - veröffentlicht in: Leben - Community: was ich gar nicht liebe
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Montag, 30. märz 2009 1 30 /03 /2009 21:50
Herr Staatsanwalt
Meine Freundin Iris

Stellen Sie sich vor: Ein geistes kranker Gewalttäter sitzt Ihnen im Nacken. Dieser Mensch hat ihnen vor einigen Tagen auf ihrem Anrufbeantworter die wirre Botschaft hinterlassen, dass er ihnen verziehen hat, aber Dämonen ihm befohlen hätten sie umzulegen. Sie kennen den Gewalttäter. Denn er bedroht sie, schlägt sie, beklaut sie, er bricht bei ihnen ein. Und das macht er schon seit 2 Jahren. Nun, es ist die Nacht vor Halloween. Und sie beschliessen an diesem Abend noch einen Besuch bei der Polizei zu machen. Besser ist Besser. Und nach dem sie einem Beamten von dem Anruf erzählt haben, verlassen sie das Gebäude. Sie sitzen im Auto vor der Wache. Und müssen miterleben, dass 3 Polizeiwagen mit je 2 Beamten, mit Blaulicht los rasen. Und als sie das Gebäude wieder betreten, kommt ihnen ein Beamter entgegen und der sagt ihnen dann, dass seine Kollegen zu ihnen fahren. Denn ihr Peiniger, Herr K. ist dort. Er hat die Balkontür eingetreten. Die Zimmertüren ausgehängt und damit auf die Möbel, auf alles was dort rumstand, eingeschlagen.
Danach versteckte er sich im Keller des  Hauses. Während sie oben durch zentimeterdickes Glas geführt werden.
Irgendwann kommt der Amokläufer aus dem Keller gekrochen. Ergibt sich der Polizei. Sie bleiben alleine zurück in den Trümmern. Was würden sie tun?

Zu Mutti fahren? Und wenn es keine Mutti gibt? Wer wird sie aufnehmen mit ihrem Hund,  wenn sie kein Geld für einen Hotelaufenthalt haben? Und das mitten in der Nacht?
Das örtliche Frauenhaus? Irrtum, das nimmt keine Hunde... Und im Frauenhaus zu leben, ist eine der härtesten Prüfungen, die einem Menschen passieren kann. Abgesehen davon, ist ein Frauenhaus auch ein gefährlicher Ort . Das sollte nach dem Mord im Frauenhaus Lübeck 2008,  jedem klar sein. Denn wo wird ein Amokläufer wohl sein Opfer vermuten?

Nun, sie erkennen in so einer Situation, dass sie noch einmal davon gekommen sind. Und gelähmt und schockiert, von dem, was sie ertragen mussten. Es ist ihnen gleichgültig, dass eine ihnen fast völlig unbekannte kleine, fette Frau sie mit zu sich nimmt. In ein Chaos aus Schmutz, Unordnung und Habgier. Sie ertragen übel riechende
Bettwäsche und einen roten Dildo auf dem Nachttisch. Oder sie ertragen es nicht. Denn, was würde es ändern? Es würde nix ändern. Und darum beschliessen sie, sich treiben zu lassen. Sich nicht zu wehren. Aber vorsichtig zu sein.

Irgendwann werden sie feststellen, dass ihnen alle Vorsicht nix nutzt. Und das die vermeintlich hilfsbereite kleine, dicke Frau nicht Hilfsbereit ist, sondern Habgierig. Ausserdem erkennen sie, dass jeder weitere Tag bei dieser Person teurer wird als das "Hilton". Und es wird dringend Zeit dort abzuhauen. Nach 3 Tagen und nur durch die Hilfe meiner Freundin Christiane ist es mir gelungen, dort weg zu kommen. Es war eine Rettung in letzter Sekunde.

Was mir diese Furie, diese kleine, fette Frau dann für Ärger an den Hals brachte. Wie sich mich beraubte, mich diverse Male anzeigte u.s.w., dass werde ich an dieser Stelle nicht ausführlich kommentieren. Aber ich möchte darauf hinzuweisen, dass diese  an einer ansteckenden Geschlechtskrankheit leidende Person,  eine Empfehlung des "Weissen Rings" war. Ein Verein, vor dem ich heute Angst habe. Und vor dem ich aufgrund der von mir gemachten Erfahrungen ( welche ich auch nicht weiter an dieser Stelle erwähnen möchte ), nur warnen kann!

Aber die Geschichte des Schiedsmann möchte ich ihnen erzählen. Eine Geschichte so absurd und lächerlich, wie es der Wahnsinn im Alltag nun einmal ist.

Nun stellen sich sich vor, sie hätten die Trümmer der Wohnung beseitigt. Leben in diesen Räumen mit vernagelten Fenstern und ohne Türen. Vorübergehend. Denn sie haben noch keine neue Bleibe. Ihr Vermieter ist der Vater des Täters. Und der Täter der Hausmeister der Anlage. Niemand kommt, um die Schäden zu reparieren. Im Gegenteil. Es wird erwartet, dass sie gehen. Sofort. Aber wohin?
Es ist Samstag. Sie haben in diese Trümmerhütte Gäste zum Frühstück eingeladen. Da bekommen sie einen Anruf. So wie ich damals:

Es ist ein Kunde der kleinen, fetten Frau. Denn diese arbeitet als Gelegenheitsprostituierte. Der Kunde stellt klar, er rufe mich in seiner Funktion eines Schiedsmanns des Amtsgerichts in STD an. Weil seine Auftrageberin mich anzeigen könnte, würde er mir ein Angebot machen. Durch die Bekanntschaft mit mir, hätte die kleine, fette Frau soviel telefonieren müssen, dass ihr dadurch Telefonkosten von mehr als € 500,-- entstanden wären. Ausserdem
wurden mir erneut Kosten für Logis im stinkenden Heim der Gelegenheitsprostitierten in Rechnung gestellt.
Mit € 1000,-- könnte ich einer Anzeige entgehen. Das Geld würde der Schidsmann persönlich annehmen.
Als meine Freundinnen zum Kaffe gekommen waren, habe ich den Schiedsmann zurück gerufen. Seinen Anruf und seine Forderungen bestätigte er. Unwissend, dass er das vor Zeugen tat.

Natürlich machte ich eine Anzeige. Diese wurde eingestellt. Wir legten Wiederspruch ein. Aber, auch das wurde eingestellt. Der Schiedsmann, welcher schon mal unter Umgehung der gesetzlich vorgeschriebenen Formalien "schietzt", ist immer noch im Dienst.

































































































































































































von Flandrine - veröffentlicht in: Leben - Community: was ich gar nicht liebe
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Montag, 30. märz 2009 1 30 /03 /2009 20:06

Selbstgespräch über das Leben und das Sterben 

Meine Freundin Iris

Staatsanwaltschaft STD

Herr L.

Postfach  000

000 STD

Geschäfts-Nr. NZX 153 Jb 000000 / 09                                                                                                                       H., 30.03.2009

Sehr geehrter Herr L,

für das heute zwischen uns geführte Telefongespräch, danke ich Ihnen. Besonders für Ihre Offenheit.

Hiermit nehme ich Bezug auf das Schreiben der Polizei STD ( Tagebuch Nr.:20090000 ), welches Sie mir heute vorgelesen haben.

Dazu äußere ich mich wie folgt:

Das öffentliche orakeln mancher Beamten, was den mutmaßlichen geistigen Zustand von Opfern betrifft, scheint in dieser Angelegenheit nicht unbedingt förderlich zu sein.

Wenn ich mit meiner Aussage schon als „hysterisch und psychisch auffällig“ dargestellt werde, dann kenne ich keine passenden Worte für das Auftreten eines psychisch kranken Gewalttäters, wie z.B.:

Herrn N.-J. K. aus STD.

Wenn ein Beamter sich durch meine Aussage derart aufwühlen lässt, dass er seinen Vermutungen und seinen Orakeln mehr Beachtung schenkt als den Fakten, dann ist er für diese Tätigkeit nicht geeignet. Er gefährdet durch so ein Benehmen, Opfer und unseren Rechtsstaat. Und das wissen Sie auch.

Durch die innere Unruhe des diensthabenden Beamten ist  sicherlich zu erklären, dass wichtige Fakten meiner Aussage unterschlagen wurden. Darum ist das von Ihnen zitierte Schreiben als sinnentleert zu werten. Dementsprechend kann ich auch Ihren Scherz über die „Präsente“ des Herrn K. verstehen.

Inzwischen habe ich einen Anwalt gebeten, mich in dieser Angelegenheit zu vertreten.

Unter dem AZ:63 D0000/06 werden Sie auch nachlesen können, dass der durch das o.g. Schreiben einer Polizistin als harmlos dargestellte Herr K., am 04.11.2006 aus der psychiatrischen Abteilung des Krankenhauses STD, unter Gewaltanwendung ausgebrochen war und von der Polizei wieder „eingefangen“ werden musste.

Soviel zur extrem niedrigen Reizschwelle des Herrn K.

Nicht jede Gewalttat wird auch zur Anklage gebracht. Tatsache ist aber, dass Herr K. wiederholt durch Gewalttaten aktenkundig geworden ist. 

Nach Aktendurchsicht werden Sie darum erkennen, dass Ihre heutigen Aussagen:

Es gebe kein Urteil über eine Schuldunfähigkeit des Herrn K.

Es gebe keine Schutzanweisung gegen Herrn K.

Herr K. hätte mich nicht wiederholt geschlagen, belauert, beleidigt, bestohlen und bedroht.

Herr K. wäre nicht wiederholt bei mir eingebrochen.

Herr K. hätte nicht meine Wohnungseinrichtung zerstört.

Falsch sind.

Bemerkenswert finde ich auch Ihre Empfehlung eines „Schiedsmanns“.  Unter dem Aktenzeichen : NXY  30037/06, finden Sie die Geschichten des Schiedsmanns, der unter Umgehung der vorgeschriebenen Formalien schon mal „schietzen“ gegangen ist.

Die Verunglimpfung  meiner  Person als Geschädigte. Das wegsehen und verharmlosen von Straftaten. Das ergibt aus meiner Perspektive keinen Sinn.

Denn grundsätzlich bleibt  es die Aufgabe des Staates, uns Bürger vor psychisch kranken Gewalttätern zu schützen.  

Genauso wie wir vor willkürlichen Beamten geschützt werden müssen.

D.h. in diesem Falle:

Selbst wenn ich schwerst geistig krank wäre, bleibt  es die Pflicht der Polizei, mich vor Herrn K. zu schützen.

Momentan sollte ich mir allerdings Gedanken machen, wer mich vor der üblen Nachrede der Polizei schützt. Denn offensichtlich haben Ferndiagnosen durch Polizisten mehr Erfolg bei Staatsanwälten, als Akten und Tatsachen.

Für eine erneute Prüfung der Angelegenheit danke ich und verbleibe

Mit freundlichem Gruss

von Flandrine - veröffentlicht in: Leben - Community: was ich gar nicht liebe
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Samstag, 21. märz 2009 6 21 /03 /2009 12:44
Selbstgespräch über das Leben und das Sterben

Diese Geschichte widme ich meiner Freundin Iris Pethke ( RIP ). Sie war eine großartige Mutter und ein wertvoller Mensch. Sie wurde das Opfer eines Stalkers. Der Mörder lief am 25.07.2005 Amok. Iris durfte nur 36 Jahre bei uns bleiben. Sie starb einen unnötigen und vermeidbaren Tod. Was ist ein Menschenleben wert?

"NCL. Neuronale Ceroid Lipofuszinose. Wohl dem, der keinen Anlass hat, dieses Wort fließend aussprechen zu können. Dahinter versteckt sich eine seltene, heimtückische Stoffwechselkrankheit im Kindesalter, die zu einem schrittweisen Absterben von Nervenzellen führt, die am Ende den gesamten Organismus ergreift. Verbunden damit ist das Todesurteil. Der Körper baut immer mehr ab, während die kleine Seele weiterlebt. Selten wird ein von dieser spätinfantilen NCL-Form betroffener Mensch älter als zwölf Jahre. Dieses Schicksal wird von 320 Kindern in Deutschland geteilt. Auch von der entzückenden Angelina (8) aus Stade. "Mama, ich habe Aua im Kopf", sagte sie im Alter von drei Jahren plötzlich. Heute sitzt sie im Rollstuhl, kann weder sehen noch sprechen und wird von ihrer Mutter Iris Pethke innig betreut. Die Mütter, in den meisten Fällen übrigens sind die Väter später nicht mehr präsent, teilen mit ihren schwer kranken Kindern Gefühlswelten, die schwer ermesslich sind. Schmerzender, aber auch intensiver können Emotionen nicht sein. Verbunden damit ist ein enormes seelisches wie körperliches Leistungspensum. Betreuung rund um die Uhr verhindert alles Private: Das Leben wird der Krankheit untergeordnet. David wie Angelina reagieren auf diese immer währende Zuwendung mit Reaktionen gefühlsmäßiger Glückseligkeit, die den Müttern neue Kraft gibt. Ganz bewusst wird Angelina am 24. Mai getauft. Es soll ein wunderschöner Tag werden. PS: Beide Mütter haben ihre Kinder im Hospiz Sternenbrücke angemeldet. Um ein paar Tage Kraft zu tanken. Bevor die psychischen Belastungen noch größer werden. "

Erschienen am 19. Mai 2003 im Hamburger Abendblatt




"Liebe Leute,

Iris war die Mutter eines schwerstkranken Kindes (Angelina, 10 Jahre).
Ich schreibe dies, weil ich zum einen so erschüttert bin, und weil ich denke, dass sie vieleicht einem/r von Euch bekannt war:

Heute Nacht wurde sie von ihrem ehemaligen Lebensgefährten, einem Ex-Polizisten erschossen. In den Kopf,PENG. Wenn die Frauen nicht wollen, was die Männer wollen, dann werden sie halt abgeknallt.

Ich kann nur noch weinen.

Ich weiss nicht, was mit Angelina passiert, ich hoffe immer noch alles ist ein böser Traum aus dem ich jeden Moment erwache.

Sie ist das beste, was einem Kind und noch dazu einem so kranken passieren konnte. Und wenn der Typ sich nicht auch erschossen hätte...

Ich möchte jetzt nicht in einem öffentlichen Raum so viel über Iris schreiben, weil ich der Yellow Press nichts bieten will.

Wer sie kannte sei gegrüsst.

Traurige Grüsse

A.


hallo A.,

Auch ich habe davon gehört und muss sagen das auch ich sehr berührt bin ,ich hatte mal ein Interview von ihr bei Sam gesehen, da ging es um sie und die Ängste wegen ihrer Tochter .Sie schien mir eine sehr netter Mensch gewesen zu sein ,und sehr bedacht auf das Wohlergehen Ihrer Tochter ,die einem jetzt natürlich sehr leid tut .Ich mag mich da immer nicht so reinversetzten denn es tut sehr weh ..Besonders wenn man dann an die eigenen Kinder denkt ,wie grausam es für sie wäre ,,Ich drücke Dich ganz fest und denke unbekannter weise an Iris und ihre Familie,,,Werde heute Abend eine Kerze für sie zünden um 20 Uhr,denn so einen Tod hat niemand verdient.Ich hoffe es schliessen sich noch welche an
Lieben Gruss Be."

Aus: "Reha Kids" dem Forum für besondere Kinder
erschienen am 26.07.2005



"Dieses Jahr beteiligt sich der Kulturverein Buxtehude mit einer Spende, aus dem diesjährigen Feuerzangenbowlen-Verkauf, an der Radio Hamburg Aktion „Hörer helfen Kindern“. Die Spende kommt der kleinen Angelina Pethke aus Stade zu gute. Angelina ist an der seltenen Stoffwechselkrankheit NCL (Symptome: Erblindung, Abbau psychomotorischer Fähigkeiten und Epilepsie) erkrankt und hat vor kurzem Ihre Mutter verloren. Sie lebt jetzt in der Einrichtung Sternenbrücke in Hamburg.
KV-Team"
Meldung vom 12.11.2005 auf der Seite des KV


Als niemand da war, der es irgendwie "gut" mit mir hätte meinen können. Als ich durch den Kummer und den Horror meines Gefühlsleben nicht mehr wußte, ob ich überhaupt noch weiter leben kann, da tauchte Iris auf.
Sicherlich, wir kannten uns flüchtig schon seit vielen Jahren. Wir hatten gemeinsame Freundinnen. Aber beide waren wir zu sehr in unserer eigenen Welt verstrickt, als das sich regelmäßige Berührungspunkte hätte ergeben können.
Und trotzdem, in den schwersten Stunden meines Lebens. Nämlich nach dem ich meinen Mann auf qualvolle Weise hatte sterben sehen. War Iris plötzlich da. Durch ihre Disziplin, ihrer Härte sich selbst gegenüber und ihrer bedingslosen Lieben zu ihrem Kind. Einer Liebe, für die es kein "Happy-End" geben würde. Sondern, die in Leiden und unerträglichem Kummer ein viel zu frühes Ende zu finden hatte. Zwang sie mich dazu, das Selbstmitleid herunter zu schlucken. Und zu erkennen, dass es immer einen Menschen gibt, der ein viel schwereres Schicksal zu ertragen hat, als man selbst.
Wenn ich heute Stade besuche, dann ist es für mich nur sehr schwer, nicht traurig zu werden. Denn Iris liebte es durch diese Stadt zu schlendern. Sie liebte das romatische Blumengeschäft und suchte nach feinen Dingen für ihre Tochter. Iris war eine Frau, von großer innerer und äußerer Schönheit. Sie war viel zu hübsch, um in so einer kleinen Stadt nicht aufzufallen. Und ihre Schönheit und ihre Dickköpfigkeit kostete Iris das Leben.
Womit ich bis heute zu kämpfen habe, ist mein damaliges persönliches Versagen. Meine Schuld an ihrem Tod. Denn ich war damals so sehr mit mir und meinem Kummer beschäftigt, dass ich überhaupt nicht erkennen konnte, in welcher akuten Gefahr sie sich befand.
Sicherlich den Telefonterror durch diesen Rüdiger hatte ich mitbekommen. Auch manche fürchterliche Geschichte hatte mir unsere gemeinsame Bekannte M.  berichtet. Das was mir Iris dann erzählte, hörte sich fast harmlos an. Ihre Arroganz, ihre Härte und ihre Zickigkeit konnten wohl nicht zulassen, dass sie Angst zugegeben hätte. Nicht mal vor sich selbst. Und im Vegleich zum Zustand der kleinen Angelina, schien alles andere ja auch harmlos zu sein. Iris sorgte sich mehr um ihr Kind, als das sie diesen widerlichen Mann hätte ernst nehmen können. Glaubte ich damals.
Heute sehe ihr Verhalten mit ganz anderen Augen. Sie mußte mich schützen. Vor dem Stalker. Und sie hatte sich schon längst aufgegeben. Sie wußte, dass Angelina nicht mehr viel Zeit bleiben würde und nein, sie freute sich nicht auf die Zeit danach.

In jener Nacht, in der Iris erschossen wurde, genau zu ihrer Todesstunde hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass ich im Bus sitze. An der Haltestelle vor Iris Wohnung, sass Flyp. Er war ganz in schwarz gekleidet. Er sah so traurig aus. Ich rief ihm zu: "Ich dachte du bist tot?" Er antwortete nicht und der Bus fuhr weiter. Vor Schreck erwachte ich. Am nachmittag habe ich erst den Tod von Iris realisiert. Heute weiss ich, dass Flyp gekommen war um Iris abzuholen.

"Es war eine abgemachte Sache." Waren die Worte unserer Freundin C. als diese vom Amoklauf erfuhr.
Dem Mord an Iris war ein Rufmord vorausgegangen. Die abenteuerlichsten Geschichten wurden über die arme Iris erzählt. Natürlich auch, sie sei Prostiuierte oder eine Ex-Prostituierte gewesen. Diesen Schmutz hatte der Stalker seit Jahren verbreitet. Auch, dass Iris seine Lebensgefährtin gewesen sei.
 Selbstverständlich war Iris niemals dessen Lebensgefährtin! Der stadtbekannte Weiberheld hatte damals um sie geworben. Ihr Sicherheit vorgegaugelt. Einen auf "Grossen Max" gemacht. Als verheirateter Mann. Und wesentlich älter als sie. Das alleine disqualifizierte ihn schon als möglichen Lebensgefährten und Vater für Angelina. Sie hatte ihn rasch durchschaut. Wollte ihn los werden. Da schnappte die Falle zu. Zehn Jahre hatte er sie gequält. Bevor er in einem finalem Amoklauf sein angekündigtes Ziel erreichte. In jener Nacht tötete er, während sie versuchte zu entkommen. Für Iris brauchte er 5 Schüsse. Das hatte ich damals gezählt. Auf dem Foto der Feuerwehr, welches im Käseblatt veröffentlich wurde. Da  sah ich ihre Leiche. Auf der Strasse, vor ihrer Wohnung liegend. Sie trug ihren Schlafanzug und einen Pulli. Keine Socken. Er hatte sie im Bett überrascht. Sie war geflohen. Vermutlich  um Angelina vor dem Mörder zu schützen. Oder um Hilfe für sich und ihr Kind zu suchen. Sie musste furchtbare Angst gehabt haben. In ihrer Hilflosigkeit hatte sie versucht die Balkontür zu zukleben. Sie hatte keine Chance. Es war eine abgemachte Sache.
Der Mörder war nicht Mann genug,  dass Kind von seinem Leiden zu erlösen.  Angelina mußte noch bis März 2006 im Sterbehospiz ohne ihre Mutter weiter "leben". Blind,  gelähmt und ohne Hoffnung. Ein Foto der Leiche des Mörders wurde damals leider nicht veröffentlicht. Fotos des hilflosen Kindes schon. Es sollte ein Dank sein an die Leser, welche Angelina Spenden hatten zukommen lassen.

Iris war niemals eine "Nutte". Schön genug war sie schon. Wenn Schönheit das einzige entscheidende Kriterium für so eine Berufswahl sein sollte. Eigenartigerweise werden gerade schönen Frauen solche extremen Tätigkeiten angedichtet. Tatsächlich sind das aber fast immer Wunschfantasien der Nachbarn. In Wirklichkeit war Iris durchaus fähig, ihr Leben ohne Mann und ohne Prostitution vorbildlich zu bewältigen.
Das Iris eine Nutte gewesen sei und dieses ganze wüste Zeug, dass wurde dann auch über das Käseblatt bis ins TV verbreitet. Natürlich habe ich alles getan, um das zu stoppen und die verantworliche, freie Mitarbeiterin des örtlichen Käseblattes hatte ich mir auch vorgeknöpft. Aber, es war leider das letzte was ich für meine Freundin tun konnte.


Iris war eine Frau, deren Leben durch den Wunsch nach einem Kind, einem Mädchen, schon früh geprägt wurde. Sie wußte, sie würde ihre Tochter "Angelina" nennen.
Vielleicht ist der frühe Wunsch nach einem Kind auch typisch für einen Menschen der adoptiert wurde und sich immer fragte: "Wer bin ich? Und wo ist der Rest meiner Familie?" Aber erst nach dem sie ihre Ausbildung beendet hatte und auch schon im Beruf sehr erfolgreich tätig war, fand Iris ihre große Liebe. Und sie nutzte die Chance auf ein Kind mit diesem Mann. Obwohl sie wußte, dass diese Liebe keinen Bestand haben würde. Was sie nicht wußte, nicht wissen konnte war, dass beide: Vater und Mutter  ihrer Tochter die tödliche Krankheit NCL vererbt hatten.
Und als sie das erfuhr, da war die  kleine Angelina schon schwer krank. Unheilbar. Und es wurde auch nicht mehr besser, sondern von Monat zu Monat grausamer und hoffnungloser.  In dieser Zeit fand Iris keine Unterstützung bei ihren Adoptiveltern. Denn diese Eltern waren schon lange tot. Aber sie brauchte auch keine familiäre Unterstützung. Ihre Energie zog sie aus dem Willen, ihre Tochter zu retten. Aus dem Wunsch heraus, Gott möge ein Einsehen haben. Und die Medizin sich bitte einmal irren. Einmal nur. Einmal ein Wunder.

Wenn der Wille Berge versetzen kann, warum waren Iris und Angelina dann nicht mehr zu retten?

Der Mörder war stadtbekannt. Er war ein Polizist. Keine große Nummer. Aber als Einheimischer tief in der Stader Szene verwurzelt. Das alles verschaffte ihm Macht und Authorität. Er besass genug davon, um seine Kollegen schon mal um einen Gefallen zu bitten. Und er besass genug davon, um in Iris Bekanntenkreis auf zutauchen und Angst zu verbreiten. Trotzdem er die Frührente für sich in Anspruch genommen hatte, verlangte niemand die Dienstwaffe zurück. Das gab ihm die Macht, sich über Leben und Tod aufzuspielen. Ohne diese Waffe, wäre er niemals im Stande gewesen zu töten. Es war eine Geste der Macht der Kollegen, dass diese über den Waffenbesitz großzügig hinweg schauten. Warum fragte niemand, was er denn mit seiner Waffe überhaupt noch tun wolle? Was, außer töten?
Im Lauf der Jahre, war jedem in dieser Stadt aufgefallen, dass der Mörder merkwürdig geworden war. Und das sein Interesse an Iris seit langem die Grenze zum Wahn  überschritten hatte. Aber niemand rief ihn zur Räson. Und als ich anfing, meine Freundinnen vor diesem Mann zu warnen, also für Unruhe im engsten Umfeld des Mörders sorgte, legte ich den Hebel um. Ich entsicherte diesen Mann. Und es war niemand da, der dieses Monster stoppen konnte oder wollte.

Die persönliche Freiheit des psychisch kranken Amokläufers incl. dessen illegalem Waffenbesitz,  war der Polizei, der Justiz und den Angehörigen von Rüdiger Schulz mehr wert, als das Leben von Iris und ihrer Tochter.
Und ich frage mich jeden Tag: Haben Polizisten, Richter und Anwälte keine Frauen und Kinder?








von Flandrine - veröffentlicht in: Leben - Community: Medienkritik von Privat
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Donnerstag, 19. märz 2009 4 19 /03 /2009 13:55

Meine Freundin Iris RIP


 

Flyp war ein ganz besonderer Mensch. Er war der intelligenteste und liebenswerteste Mensch, den ich jemals getroffen habe. Er war der geborene Diplomat. In seinen Adern floß blaues, persisches Blut. Er hatte die Schönheit, die Empfindsamkeit und die Noblesse des persischen Reiches von seinem Vater geerbt. Der sah in seiner Jugend "Tyron Power" ziemlich ähnlich. Das verschmitzte und die Lebendigkeit der welschen Weinbauern vom Genfer See, bekam er als Geschenk von seiner wunderschönen schweizer Mutter.
Seine Eltern hatten sich als Teenager in dem  Internat am Genfer See verliebt. Er, war dort Schüler. Sie, war die zauberhafte Tochter der Putzfrau. Beide waren 17 Jahre alt, als Flyp am 11.02.1952 in Hamburg geboren wurde.

Geboren in Hamburg. Nirgendwo sonst sollte man geboren worden sein. Denn Hamburg bedeutet Heimat. Schon der Name dieser Stadt transportiert die entspannte Weltoffenheit und den exquisiten Geschmack der Hanseaten über die Kontinente. Aufgewachsen zwischen Pöseldorf, was wahrscheinlich der schönste Ort überhaupt ist,  und in Teheran. Internate in Deutschland, England und den USA.
In allen Sprachen zu Hause. Ein typischer Hamburger.
Er war das feinste und schönste, mit dem sich eine Frau schmücken konnte.
Dabei wild und unberechenbar. Niemand konnte Menschen so dominieren wie er. Ein Meister der Sugestion. Ein Macchiavelli der Straße. Allerdings mit einem Gewissen.

Es gibt eine Person die ihm ähnelt. Seiner dunken Seite.
Es ist eine Figur aus dem Film: "Killing Zoe", der Schauspieler heisst: Jean-Hugue Anglades. Es ist die Szene wie er das Hotelzimmer des Kumpels betritt und die nackte Zoe auf den Flur schmeisst. So war er. Nicht  immer. Aber  manchmal schon.

 

Trotz allem Talent, seinem Geist, seiner Schönheit und seiner Eleganz, war er ein trauriger Held. Denn er hatte ein Geheimnis. Etwas, dass ihn erheblich von den Menschen z.B. aus seinem familiärem Umfeld unterschied. Daran ist er schließlich zu jung und qualvoll verreckt. Es war am 26.03.2004. In dem Jahr, in dem es nur geregnet hat.  Damals sagte ich:"Der Himmel weint, weil Gott einen Fehler gemacht hat." Was eindeutig Gotteslästerung ist. Aber ich hatte es satt, dass ganze Spirituelle. Und das man mit seinem Willen Berge versezten kann und all dieses Zeugs. Und das letzte, was ich noch gebrauchen konnte, waren Gott, Gespenster, Seelen und Dämonen. Allerdings auch das blieb mir nicht erspart. Und bis heute erreichen mich in meinen Träumen Botschaften. Unglücklicherweise sind es meistens die Abschiede meiner Freunde, welche ich in der Stunde ihres Todes miterlebe. In meinen Träumen kommen sie ein letztes mal zu mir. Auf dieser Welt. Denn man weiss ja nie...

Mir wäre es lieber, ich würde die Lottozahlen träumen.

Flyp´s Todestag, war der Tag, an dem ich mich von vielen Dingen abwandte, welche mir bis dahin  wichtig waren. Welche uns wichtig waren. Mit seinem Tod,  ist für mich auch die Musik gestorben. Sie hat aufgehört zu existieren. Teile von ihr schwappen noch rüber zu mir. Und kurz erkenne ich noch die Magie des Rock´n´Roll. Der Zauber der "Byrds" und den von "Gram Parsons". Aber ihre Kraft, ihre Wärme erreicht mich nicht mehr.

 Neil Young, ist inzwischen ein alter Sack. Seine Stimme riecht für mich  nach Kohäsion. Nach Kompost und Friedhof. Wie alles was mich umgibt. Seine Songs erinnern mich an das, was ich verloren habe. Um nicht für Stunden in Trübsal zu versinken, weigere ich mich etwas von Neil Young zu hören. Es bereitet mir keinen Wohlgenuss mehr. Es stört mich. Es transportiert Erinnerungen, die ich nicht ertragen kann. Gelegentlich betrachte ich die CD-Hüllen. Die wirken auf mich wie giftige Substanzen, welche mich in tiefste Verzweiflung stürzen könnten. Dann packe ich sie wieder weg. Für den Tag-X. Der Tag, der in Wirklichkeit schon seit Jahren hinter mir liegt.

Bilder von Gene Clark oder von Gram rühren mich. Sie erinnern mich an Flyp und an mich. An die Person, die ich einmal war, bevor ich mich irgendwo verkrochen habe und  diese verbitterte Alte, die ich inzwischen geworden bin,  die Kontrolle über mein Dasein übernommen hat. Wo die auftaucht, gibt es Ärger. Und das soll ich sein? Ist das meine Geschichte? Voller Horror und Drama? Entschuldigung, dass bin ich nicht. War ich nicht gestern noch die lustige Blondine? Erfolgreich und beliebt? Mir hat niemand gesagt, dass das jetzt hier mein Leben sein soll. Wo bitte ist der Ausgang? Und wo ist mein Mann? Flyp? Du kannst doch nicht tot sein. Du willst mich doch hier nicht zurück lassen. Bitte, es reicht jetzt langsam. Bitte komme zurück. Ich habe Angst ohne dich. Du fehlst mir. Ich fühle mich einsam.

 

Er wollte mich sowieso nicht alleine lassen,. Auch weil er wohl ahnte, welcher Horror mich erwarten würde. Und er war kaum kalt, da ging es auch schon richtig zur Sache.
Und ab dem Punkt bekomme ich einen Zwilling aus der Filmwelt. Der Film heisst:"21 Gramm" und die Schauspielerin ist Naomi Watts.

Und wenn jemand einen Film wie "21 Gramm" drehen kann, in dem alle Tabus im Leben von uns Menschen niedergerissen werden. Dann kann ich auch mein Buch schreiben. Darüber, wie grausam das Leben ist. Über die Bestie Mensch. Die in Form eines Nachbarn oder eines guten Bekannten an jeder Ecke auf uns lauern kann. Um uns zu verletzen, zu zerstören oder uns zu vernichten.
Natürlich geht es in dem Buch auch über die engelsgleichen Menschen. Die auf einmal da sind. Man erwartet sie nicht. Aber sie führen einen durch die Flammen und bringen einen wieder zum lachen.

Niemand ist nur gut. Und niemand immer nur schlecht. Aber wer ist wann ein Engel? Und wer ist eine Bestie? Wie soll man wissen was einem gut tut, wenn man selber gar nicht mehr weiss wer man ist? Die Grenzerfahrungen, an seine eigenen Grenzen stossen... Den Moment, an dem man fliehen möchte, weil es nicht mehr zu ertragen ist, diesen Moment möchte ich mit meinen Worten transportieren. Und dadurch gleichzeitig vermitteln, dass es doch weiter geht. Nicht immer. Irgendwann ist Schluss. Aber meistens. Meistens geht doch noch was.

 

Im Film geht sterben einfach:"So, ich sterbe jetzt." Oder da wird jemand gestorben. Ermordet. Zu hunderten jeden Tag im TV. Meistens geht das ohne Schmutz zu machen. Der Mensch ist tot. Und gut. Der Täter verzieht nicht mal eine Miene. Überwiegend steigen die Leute dann in ein Auto. Der Zuschauer vergisst die Leiche, welche nun da liegt und ja irgendwo hin muss. 

Dabei ist sterben eine anstrengende Sache. Es ist nicht leicht geboren zu werden. Und es ist sehr schwer zu sterben. Das Sterben setzt ungeheure Energien frei. Als mein Mann im Sterben lag, ist  das komplette Telefonsystem im Krankenhaus vorübergehend zusammengebrochen. Die Seele ist in dem Moment während sie den Körper verlässt sichtbar. Man kann sie sehen und fotografieren. Und man kann sie hören.

 

Manchmal stirbt ein Mensch auch einfach. Ohne viel Aufhebens zu machen . Auf dem folgendem Link kann man einen Mann sehen, der in einer TV-Show zufällig stirbt. Er tut das wirklich ohne irgend jemanden damit zu belästigen. Sehr vornehm. 

"Franco Scolio dies live":  http://www.youtube.com/watch?v=kLkCLZ9Kh08

 

Im Yoga wird großen Meistern in dem Moment in dem diese in die Unendlichkeit herübergleiten, ein Fußabdruck in Henna abgenommen. Auch ich habe das getan. Es war ein spontaner Gedanke. Dazu benutzte ich das rote Stempelkissen der Station, welches ich der Schwester entrissen hatte. In Flyp´s rechtem Fuß war noch Leben.

Später, sehr viel später als Brigitte und ich in der Wohnung ankamen, sahen wir einen roten Fußabdruck auf der Badezimmermatte. Dem einzigen Stück textilem Bodenbelags, den es in dieser Wohnung gab. Denn Flyp ist mitten im Einzug verstorben. Und so hauste ich noch wochenlang in Kartons. Die Badezimmermatte habe ich sofort gewaschen. Es gab keine rote Farbe in die ich hätte hineintreten können. Und ich war nicht in der Stimmung für Gespenster. Aus meiner heutigen Perspektive würde ich sagen, dass ein Mensch 3 Monate noch Abschied nimmt. Von den Menschen, den Tieren und den Dingen die er liebt / geliebt hat.

 

Bei meiner ersten Begegnung mit dem Tod, welche nun grausamer Weise der Tod meines Mannes sein mußte, wollte ich nicht von seinem Leichnahm lassen. Ich schaffte es nicht mal eine Haarsträhne abzuschneiden. Er war so schön. Er hatte keine grauen Haare. Ich wollte ihm nicht seine Haare und damit seine Würde nehmen.  Und ich war froh, dass sein Leiden vorbei war. Mein Platz war 13 Jahre an seiner Seite gewesen. Und so blieb ich wie selbstverständlich neben seiner Leiche sitzen.

Es beunruhigte mich auch, dass ihn andere Menschen sehen, berühren und waschen würden. Und wie eine Wächterin hockte ich in der Abstellkammer des Krankenhauses neben meinem Mann. Besser: Neben dem, was mein Mann einmal gewesen war.

Ohne Brigitte würde ich wahrscheinlich heute noch neben seiner Leiche sitzen. Mumifiziert und im Tode für immer vereint. Eigentlich kein ganz so schlechter Gedanke. Ein Ende wie es zu "Romeo und Julia" passen würde. Aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Und so bat mich Brigitte irgendwann darum zu gehen.


Sein Körper wurde noch wochenlang in einem Kühlfach eingelagert.  Bevor er beerdigt wurde. Überhaupt der Gedanke, dass "er", dieser Körper, den ich so sehr liebte, da unten liegen und schimmeln würde... Das quälte mich. Und ich hätte ihn am liebsten sofort wieder ausgebuddelt. In dieser Zeit träumte ich von seinem Gesicht. Ich sah den Schimmel. Ich habe sein in Verwesung übergegangenes Gesicht im Sarg gesehen.

 

Die Beerdigung war seiner Persönlichkeit angemessen. Natürlich war unser Hund mit in der Kirche. Er wollte die ganze Zeit zum Sarg. Auch der Hund hatte den Tod von Flyp nie überwunden. Er hielt noch 4 Jahre treu zu mir. Er wurde 16. Wahrscheinlich wollte er mich nicht verlassen, weil er sich Sorgen gemacht hat. Weil auch er sein Herrchen und sein zu Hause verloren hatte. Weil auch er mitbekommen mußte, wie sein Frauchen um ihr Leben rennen mußte. Wie sehr ich gequält wurde und ich mich quälte.

Und ich konnte nicht von dem Hund lassen. Weil er ein Beweis für mein vorheriges Leben war. Meine Anker, mein letztes Bindeglied zu meinem Mann. Wie ich glaubte. Zwei Jahre lang schleppte ich ich diesen Hund mit mir rum. Ich trug ihn Stufen und schließlich trug ich ihn fast ständig. Bis es nicht mehr ging. Eines Nachts bekam er einen weiteren Schlaganfall. Morgens dann gab ich ihm seine Lieblingswurst und legte ihn in eine Karre. Mit der fuhr  ich ihn zum Tierarzt . Ich hatte mir geschworen, dass ich nicht öffentlich weinen würde. Und das tat ich auch diesmal nicht.

Einige Wochen später entdeckte ich einen kleinen Welpen im www. Und so rasch es ging, holte ich diesen kleinen Hund zu mir. Als seine Papiere später vom Züchter kamen, sah ich, dass er am selben Tag Geburtstag hat wie Flyp. Das brachte mich zum schmunzeln. Und ich sage seit dem immer: "Dieser Hund ist ein Geschenk von meinem Mann!"

 

Um den unerträglichen Gedanken an den Schimmel und den Verwesungsgeruch zu unterdrücken, begann ich damals sofort mit der Grabpflege. Sofort. Ich kaufte alles, was ihm gefallen hätte. Wenn ich am nächsten Tag zum Grab kam, dann waren diese Pflanzen gestohlen worden.

Und niemand kann sich vorstellen, wie weh mir das getan hat. Wie sehr es mich getroffen hat, dass man ihm auch nach seinem Tod nichts gönnen will. Das das einfachste, das absolute Minimum für ihn gut genug sein sollte.

Für meinen persischen Prinzen. Dieses Genie. Dieser fantastische Mensch und den großartigen Freund.

 

Und dann, etwa 3 Monate nach Flyps Tod, stolperte ich in eine Falle. Das veränderte alles. Und erneut sollte ich alles verlieren, von dem ich glaubte, dass ich es dringend zum Überleben brauchen würde.

Meine Wohnung, meine Stadt, mein Eigentum, meine Freiheit, mein Geld. Statt dessen: Verstecken, Polizei, Staatsanwälte u.s.w. Die Gosse, der Abschaum hatte nach mir gegriffen, packte mich und zwang mich in die Knie. So sehr ich auch strampelte, es ging immer noch ein Stückchen tiefer in den Schmutz. Um da raus zu kommen,  mußte ich anfangen, aus meinem Leben ein Geheimnis machen. So tun, als würde es mich nicht mehr geben. Nie wieder zurück gehen in die Stadt, in der der Täter lebt. Keine Kontakte zu meinen Freunden und Bekannten. Weil es sie gefährden könnte. Denn "er" ist nicht schuldfähig. Die Bestie rennt frei rum. 

 

Das  Grab meines Mannes,  dieser Ort  welcher für mich der intimste Platz der Welt ist, kann ich nicht mehr besuchen. Ich kann es nicht pflegen. Weil es "das Schicksal" in Form einer Bestie Mensch so will. Weil mein Leben weniger wert ist als die Freiheit eines psychisch kranken Gewalttäters.

Stalking. Die wiederlichste psychische Störung, die einen Menschen beschleichen kann. Die Bestie Mensch. In diesem Fall: Die Bestie Mann.

Und ich frage mich jeden Tag: Was ist mehr wert? Mein Leben und das meiner Freunde und meiner Familie

oder die Freiheit eines psychisch kranken Gewalttäters?

 

Was ist das für eine Welt, in der von mir erwartet wird, dass ich mich lebenslang auf der Flucht befinden kann und will? Wer will das schon? Ich sitze wie eine Maus im Loch und starre auf die Bestie. Welche keine andere Beute akzeptieren will als mich. Oder das, was noch von mir über ist.

Natürlich, die Schuldfrage. Alles meine Schuld. Selber schuld. Das habe ich schon 1000 mal gehört. Aber es hilft mir nicht weiter. Ich finde, für was auch immer mir Schuld gegeben wird, ich habe es schon 100 mal verbüßt. Ich habe niemanden beraubt, erniedrigt oder geschlagen. Ich bin nirgendwo eingebrochen. Ich habe noch nie einen Menschen belästigt.

Vielleicht sollte ich mal damit anfangen? Offensichtlich hat Gewalt in dieser Gesellschaft mehr Macht als der Verstand. Und ein Mann, sei er auch noch so matsch im Kopf, scheint  mehr wert zu sein,  als eine Frau. Eine Frau wie ich. NIcht ganz dumm, nicht ganz jung. Eben nicht wirklich was besonderes. Ideal als Opfer? Bin ich ein Opfer?

Was ist nur aus mir geworden. Ein Opfer! Ein Spielball für einen Idioten. Einen Menschen der nicht mal lesen und schreiben kann. Einen aktenkundigen Gewalttäter. Der nicht nur mich gequält hat und es weiterhin tut, sondern diverse andere. Er wird das immer tun. Denn er ist krank. Aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. 

 

Nicht schuldfähig? Was bedeutet das? Das bedeutet, dass der Täter vor die Wahl gestellt wird: Entweder Knast oder Psychatrie. Liefert er sich der Psychatrie aus, wird er zum Versuchsobjekt der Medizin. Und bleibt ein Risiko für sich selbst und für die anderen. Niemand kann voraussehen, welche Zustände Medikamente im Hirn eines Menschen auslösen. Niemand weiss, wie sich diese Stoffe entwickeln, wenn sie sich erstmal im Körper  potenzieren. Tabletten ersetzen keine Therpie. Sie schaffen kein moralisches Bewusstsein und keine Empathie.

Der Patient bleibt eine Zeitbombe. Vorausgesetzt, die Leber kollabiert nicht vorzeitig.

Käme er in den Knast, würde er auch Medikamente bekommen. Aber, er müßte lernen sich unterzuordnen. Er müßte seine Position in der Gesellschaft erkämpfen.

Auf Frauen einprügeln, bei Mutti auf dem Sofa sitzen und Tabletten fressen, dass ist natürlich einfacher und angenehmer. Es ermöglicht ihm eine Flucht vor Strafe und entbindet ihn und seine Angehörigen von jeglichem Verantwortungsgefühl.

 

 


 

 









































































































 

 

 


von Flandrine - veröffentlicht in: Leben - Community: Alles was ich liebe
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Freitag, 26. dezember 2008 5 26 /12 /2008 23:44
Der Porsche und die Telefonzelle
Neue Schandtanten des großen Dummvogels
 Der schlanke ältere Herr, welcher  vom Friedhof der kleinen Stadt herabsteigend meinem Hund und mir entgegenkam, hatte eine seltsame Anziehung auf das Tier. Wie ein Magnet strömte mein Hund dem Herren entgegen. Und der Greis reagierte ganz entspannt. Als ob er diese Begrüßung erwartet hätte. Er tat nichts. Er schien den Hund nicht zu beachten. Erst als dieser direkt vor ihm ehrfurchtsvoll zum stehen kam, begrüßte er das Tier auf das freundlichste.
Selbstverständlich eilte ich zum Ort des Geschens, die wenigen Meter den beiden entgegen.  Begrüßte den Herren und entschuldigte mich für das Interesse meines Hundes,.welches ihm hochwillkommen schien.
"Sie haben eine spezielle Wirkung auf meinen Hund. Haben sie selbst Tiere besessen?" Fragte ich direkt.
Der Mann guckte mir fest in die Augen und als er antwortete, bemerkte ich seinen dänischen Akzent: "Mein Name ist Per Persson. Ich war Artist. Ich habe mit Tigern gearbeit." Mir fiel seine Haltung auf. Auch seine sportliche, gepflegte Kleidung. Die eine Seite seines Gesichts und der Teil seines Halses waren vernarbt. Es schien mir, als hätte er auch Lähmungen.
"Wie sind sie als Artist hier in diese kleine Stadt gekommen?" Frage ich ihn. Wir schlenderten nun gemeinsam einer Bank entgegen. Dort angekommen griff er in seine Brusttasche und zog sorgfältig ein gefaltetes Dokument hervor.
Es war eine Zeitung. Ein Exemplar aus den 70er Jahren. Das Tageblatt der kleinen Stadt.
Dort sah ich über eine Seite: Fotos des Zirkus und der Tiger. Auch den Herren auf einem Foto aus der Manege.
Im reißerischen Text wurde der Unfall geschildert. Ein Tiger war auf den Dompteur losgegangen. ( Dem Herren, welcher nun neben mir auf der Bank sass und mir eben dieses Stück Papier gereicht hatte. ) Er sagte, dass er den Bruchteil einer Sekunde zuvor, wohl einen Schlaganfall erlitten hätte. Oder direkt dadurch. Jedenfalls war er in jenem Moment wehrlos gewesen. Hilflos. Aber schmerzfrei.
Der Wächter hat das Tier sofort erschossen. Monatelang lag der Artist im Krankenhaus der kleinen Stadt. Dort verliebte sich die Krankenschwester und es wurde als bald geheiratet. Die gute Frau, welche sehr bald in Rente ging, hatte sich die Arbeit mit nach Hause genommen.
So weit, so gut. Nun, da es sich um eine Geschichte aus dem Leben handelt, war diese freundliche Zusammenkunft vom Artisten, dem Hund und mir noch nicht am Ende.
Es war keine Liebesheirat  zwischen den Beiden.  Auch wenn diese Beziehung durch aufrichtigen Respekt und Freundschaft verbunden war.
Ein Bestandteil deren Ehe,  war der gegenseitige komplette Verzicht auf Sex.
Warum? Warum etwas völlig ausschließen aus seinem partnerschaftlichen Leben? Und doch gab es Dinge, welche man verstehen könnte. Und dieser Herr neben mir wollte, dass ich seine Welt verstand.
Nun, die gute Frau erkrannte sehr rasch innerhalb der Ehe an Krebs. Ihr blieb kaum Zeit ihre Rente mit dem Artisten zu genießen. Sie reisten noch einige Male nach Tunesien, aber die gute Frau verstarb nach wenigen gemeinsamen Jahren. Oben auf dem Friedhof der kleinen Stadt war ihr Grab. Und der Herr war an jenem Tag zur Grabpflege dort gewesen.
Eigentlich hätte ich längst gehen wollen, aber es schien dem Herren wichtig, dass ich mir seine Geschichte zu ende anhörte. "Sehen Sie gut hin. Sehen Sie meine Arme? Alles grün und blau geschlagen. Auch mein Rücken. Wollen Sie meinen Rücken sehen? Oder die Beine?" Er fragte mich unvermittelt und zeigte mir seine gebräunten Arme. Sie waren vollständig von Hämatomen übersäht. Das hatte ich nicht erwartet. Er hatte mich geschockt. Und eine Welle des Mitleids erfüllte mich und ich drohte in Tränen auszubrechen. "Wer hat Ihnen das angetan? Waren Sie beim Arzt? Haben Sie Anzeige erstattet?" Er blieb ruhig. Aber sein innerliches Beben konnte ich spüren. Er wurde mir etwas unsympathischer. Darum bemühte er sich offenbar, mich wieder auf unser Gespräch einzustimmen.
"Meine Frau. Sie war Artistin! Sie war eine Raubkatze. Sie war wild. Leider ist sie jung verstorben. Früher habe ich immer meine Tiere geschlagen. MIt der Peitsche. Heute will ich geschlagen werden. Ich schlafe auf den Boden.
Und ich muss gepeitscht werden. Ich trage Ketten und trinke Wasser aus einem Napf.
Diese Filme, diese Spiele ich brauche es. Für die gute Frau war das nix. Die wollte umsorgt werden. Nicht alleine sein. Und ich, ich brauche die Rente. Ich habe doch nix. Wegen dem Unfall und so.
Den Frauen, die mich schlagen, den zahle ich den Urlaub. Sie müssen sich nicht ausziehen. Sie fassen mich nicht an. Nix! kein Sex. Nur schlagen und demütigen. Sonst können die an den Strand und machen was sie wollen."
"Hören Sie..." sage ich mit ruhiger Stimme, "...ganz dumm bin ich nicht. Wissen Sie denn nicht, dass der Beruf der Domina eine ernste Sache ist? Das das Damen sind, welche eine gewissen Ausbildung haben und von daher auch wissen, wohin sie zu schlagen haben? Es gibt genügend Herren, welche es sich nicht leisten können mit solchen Malen wie Sie welche verpasst bekommen haben,  nach Hause zu kommen. Es ist riskant. Ja, Lebens gefährlich was Sie da machen. Sich selbst solchen Laien-Sadisten anzuvertrauen!" Und mein Eifer war echt. Denn ich machte mir ernste Sorgen um den Mann. So wie er aussah, kriegte er bald eine Überdosis Prügel.
"Machen Sie es. Schlagen Sie mich! Bitte..."

...Das waren seine Worte, welche er mir nachrief, als der Hund und ich rasch den Friedhof verliessen.






von chrisamar - veröffentlicht in: Lifestyle - Community: was ich gar nicht liebe
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Samstag, 29. november 2008 6 29 /11 /2008 02:40
Der Dompteur
Neue Schandtanten des großen Dummvogels

heute 00:41:53 maren antwortete:
    • Mir ist so danach dramatische musik zu hören. Es läuft gerade "Janis Joplin". Sonst habe ich mir heute noch ein Tchibo "do-it-youself"-Buch gegönnt. Damit werde ich berühmt und reich. Wenn ich es schaffe min. 52 Seiten zu füllen...
      Vielleicht mit Kochrezepten?




  • heute 00:44:21 peter  antwortete:

    @Maren
    Ein Tschibo "do-it-yourself"-Buch?
    Was ist denn das ... *gggg* ... die 52 Seiten Minimum klingen ja so, als wolltest du selber eins schreiben!
    *ggggg*

heute 00:47:39 thomas antwortete:

@Maren
Und schreib bitte kein Kochbuch! Das schreibt doch jeder, der ansonsten nicht schreiben kann ... *gggg*
Da musst du dir schon was anderes einfallen lassen.



heute 01:20:30
maren antwortete:

Wäre einer an der Geschichte mit dem Porsche und der Telefonzelle interessiert? Das ganze spielte auch noch in Jesteburg. Meint ihr das wäre eine interessante Short-Story? kling nicht peinlich genug? Na...


peter antwortete:

Wenn der Porsche in die Telefonzelle kracht ... dann schon *gggg* ... und der Telefonzellen natürlich nix passiert!


heute 01:20:30 maren antwortete:

Flyp und hatten hatten also das Zimmer in Jesteburg gemietet.
Flyp mochte den Vermieter sofort. Schließlich war dieser im II.Weltkrieg ein tapferer Soldat gewesen und hatte einiges zu berichten.
Ausser Flyp, welchen ich natürlich fast täglich besuchte, wohnte in dem Haus von "Opa Ruhm", wie ich zu sagen pflegte, noch Gustavo. Ein Musiker, welcher in einer Samba-Kapelle Trompete spielte. Ich lernte ihn nie kennen.
Ausserdem gab es noch eine polnische Haushaltshilfe.
Opa Ruhm verbrachte seine Tage mit dem Betrachten von Pornofilmen und liebte es die Haushaltshilfe mit kleinen Schweinerein verbaler Natur zu verschrecken.

Das war der Epilog. Aber wo ist jetzt der Porsche?

Fortsetzung erwünscht????


peter antwortete:

@Maren
JAAAAAAA ... weiterschreiben!
;-)


heute 01:12:41 christina antwortete:

und weiter, maren?



heute 01:13:57 kristina antwortete:

maren, wir warten !!!


peter antwortete:

@Maren
*däumchendreh* ... *liedchenpfeif* ... *aufdieUhrschau*


heute 01:21:41christina antwortete:

maren, schreib weiter heute 01:20:30


maren antwortete:

  • @ Krista Ok. Es geht weiter:
  • Jedenfalls hatte ich mich aufgebrezelt, als ich an jenem warmen Sommerabend zu Flyp nach Jesteburg fuhr.
  • Ich trug eine feine hellgrüne Hose aus feiner Wolle und einen leichten Trench aus Microfaser.
    In Jesteburg spazierten Flyp und ich verliebt durch die Nacht.
    Zurück am Haus von Opa Ruhm, wollte ich ihm nur rasch den Korb mit seiner Wäsche geben, welche ich gewaschen und gebügelt hatte.
    Tja, jedenfalls hatte ich nicht nur mein Schlüsselbund, sondern auch noch seine Schlüssel in den Wagen gesperrt.
    Flyp und mir erschien es unmöglich, das Auto zu knacken.
    Und da diese Geschichte in den Zeiten vor den Handy´s spielte, beschlossen wir damals eine Telefonzelle zu suchen und die Polizei um Rat zu fragen.
    Wir gingen also durch die Nacht und es dauerte nicht lange und wir erblickten das warme, gelbe Lichte einer Telefonzelle.
    Vor der Telefonzelle parkte ein schwarzer Porsche.
    In der Telefonzelle bumste ein Pärchen.

    Wollte ihr mehr????

@Maren
Jaaaaaa - meeeeeehr ... *hächel*
*lacht*
Aber die hellgrüne Hose hätte ich dann schon gerne einmal gesehen an dir? Wo Foto?
;-)))


heute 01:25:26 marc antwortete:

das dauert aber maren................tztztz.............immer noch nicht fertig??? ....................................................
..........................................
..................................................
.............................uhmmm................................


maren antwortete:
Nun, Flyp und mir war die Situation extrem unangenehm.
Andererseits, waren wir schon der Meinung, dass dieses Pärchen auch mal eine Pause machen sollte.
Mir war kalt, ich war müde und ich mußte am nächsten Tag wieder arbeiten!
Flyp, ein geborener Diplomat, hat die Sache ohne viel Aufhebens geregelt. Während ich mich dezent abseits gehalten habe.
Erstaunlicherweise war das Pärchen nicht ärgerlich oder beschämt.
Im Gegenteil. Er wurde sofort kumpelig zu Flyp.
Flyp telefonierte also mit der Polizei. Welche ihm sagte, dass wir persönlich bei denen vorbei kommen sollten.
Nur, die Polizei war in irgendeinem Nachbarort. Kilometer weit weg.
Was also tun?

Was hättet ihr getan?

Besser, was hätten wir auf keinen Fall tun sollen???


peter antwortete:

Tja Maren, wenn du so fragst ... keinesfalls das Pärchen fragen, ob sie euch mit dem Porsche zur Polizei fahren?
*ggggg* ich weiß zwar nicht warum - klingt irgendwie VERDÄCHTIG.
;-)))))))


christinaantwortete:

alleine tatütü? Bin jetzt mal schlafen
@ maren, super geschrieben,lese morgen mal weiter


maren antwortete:

So und jetzt der das:

Das Pärchen bot uns spontan an, uns zur Polizei zu fahren. Wow! Was für eine Geste! Es ist wohl jedem klar, dass es in diesem Porsche für uns nur 2 Notsitze gab.
Gerade als es uns dort gemütlich machen wollten, bereute der Porschefahrer seine Entscheidung. Er sagte, er hätte PC´s im Auto und er würde uns nicht trauen. Wir könnten unmöglich dort Platz nehmen.
Eigenartige Sache.
Nun, der Typ schlug vor, dass wir uns auf die Haube des Porsches legen sollten.
Er würde auch ganz langsam und vorsichtig fahren.
Flyp trug einen hellen Trench aus Leinen und Turnschuhe.
Zu meiner eleganten britischen Designerhose trug ich, rehbraune Schühlein aus Italien und keine Strümpfe.
Jedenfalls taten wir etwas, was wir lieber nicht hätten tun sollen.
Wir nahmen seine Einladung an.



maren antwortete:

Ok. Alle im Bett. Habe die Leute hier mit meiner "Do-IT-Yourself"-Literatur verscheucht.
Schon wieder € 40,-- für nix bezahlt...
So wir das nie was mit der Kohle.


peter antwortete:

@Maren
*schlotterundzitter* ... *schweißvonderStirnwisch*
;-)))
Erzähl schon - wer von euch euch rutschte zuerst runter? Und v.a. WIE?
;-)))))


marc antwortete:

hehe Maren..wie gehts weiter???


peter antwortete:

@Maren
*däumchendreh*
Eigentlich wollte ich spätestens um 2 ins Bett - bis dann sollte das Happy End geschrieben sein, oder ich kann nicht einschlafen!
WEGEN DIR!
*ggggggg*


heute 01:38:36 krista antwortete:

maren, bin noch am lesen und warte .....


@Maren
Und wann betreten endlich "Gustavo" und die "polnische Haushaltshilfe" die Bühne?
Oder ... ACH DU SCHRECK ... die beiden werden doch nicht etwas das Pärchen im Porsche sein? Inkognito? Geheimagenten??? PC-Schmuggler???
Gustavo, der portugisiesche PCs via Deutschland nach Polen verscherbelt - und die haushaltshilfe ist sein Hehler???
ACH DU SCHRECK!

*lacht*


heute 01:43:15 Marc antwortete:

wie du willst um 2 ins bett? tztztz deutest da oben an bist noch munter machst hier alle wieder lebendig scheuchst aber jetzt die Maren ...geht doch nicht!??


Marc antwortete:

beim porsche is der motor hinten -.-


heute 01:49:21
maren antwortete:

Wer Jesteburg kennt weiss, dass es sich dabei um ein Dorf handelt. Die Strassenführung ist in den historischen Ortskern eingefügt.
Kein normaler Autofahrer würde zu Nachtschlafender Stunde auf den Gedanken kommen, dort schneller als 50kmh zu fahren.
Abgesehen davon, dass kein normaler Autofahrer Menschen auf der Motorhaube seines Porsches transportieren würde...
Aber, was ist schon normal? Ist es normal in einer Telefonzelle zu bumsen?
Nun, ich glaubte wirklich, er würde langsam und vorsichtig fahren. Aber das war ein ein falscher Gedanke.
Wer jemals in einem Porsche  gesessen hat, verfügt über eine ungefähre Vorstellung davon, wie irre schnell dieser Wagen beschleunigt.
Und so wurde es zu einem Ritt, wie ihn keine 8ter Bahn der Welt zu bieten hat.
In weiser Voraussicht hatte ich mich an die einzigen greifbaren Teile an diesem metallischen Haifisch geklammtert. Es waren die riesigen Wischbätter welche ich umkrallte.
Meine Füße stemmten sich gegen die ausgefahrenen Froschaugen des Monsters, welcher unter mir heiss wurde. Heiss und laut.
Meine Kleidung polierte den Lack, während ich rutschte.
Ich hing nur noch an den massiven Wischblättern.
Von Flyp nichts zu hören oder zu sehen.
Vor mir flogen die Bäume der kurvigen Allee vorbei. Jahrhunderte alte Eichen. Riesig und massiv.
Mein Mund war stumm.
Aber ich fühlte, dass Hass in mir hoch kroch.


  • Peter antwortete:

    @Maren
    Tja - so spielt das Leben!
    *ggggg*
    Und das Happy End?

  • heute 01:57:03 maren antwortete:

    Mit meinem Fuss, welcher hilflos hin- und herschlackerte, trat ich auf jede Stelle der verdammten Kiste ein.
    Und ich hatte beschlossen, alles was ich irgendwie greifen oder erreichen konnte zu zerstören. Bevor mich das Monster abwerfen würde.
    Das machte Eindruck.
    Wahrscheinlich bekam der Fahrer Angst um sein Auto.
    Denn urplötzlich stoppte der Wagen.
    Flyp und ich stiegen ab und der Typ brauste davon.
    Wir waren stumm.
    Aber wir hatten es immerhin bis zum Hotel geschafft.
    Die Empfangsdame rief für uns die Polizei.
    Mir war so nach rauchen. Wir hatten keine Zigaretten, kein Geld.
    Und wie eine Obdachlose wühlte ich im großen Zementaschenbecher - welcher vor der Haustür stand- nach Kippen.Die ich wirklich geraucht habe!!!
    Die Polizei kam sofort. Wir schwiegen über die Geschichte.
    Der Polizist fuhr uns zu Opa Ruhm. Dort drückten die Beamten die Seitenscheibe  ein und öffneten die Tür vom Auto.


  • heute 01:54:03 peter antwortete:

    *demMarcmalaufdieFingerklopf*
    Ich hab dir doch gesagt: 'Kein Schweinkrams!'

    ;-)))))))))


  • heute 01:53:16 peter antwortete:

    @Maren
    Aber nicht, dass dir so kotzüberl wurde, dass du auf die Windschutzscheibe geko..t hast!? Du hast ja die Scheibenwischer festgehalten - wie hätter der Fahrer denn was sehen können... danach???
    Ach du grüne Neue! Das wird ja lustig.
    *lacht*

    Jetzt beeil dich aber - Peter müde!!!


  • heute 01:52:09 marc antwortete:

    oder lag der flyp unter dir ??*gg



  • heute 02:06:40 maren antwortete:

    @ Peter
    Porsche baute schon einmal einen Mittelmotor.
    In den Kofferraum eines Porsches bekommt man nicht mal eine Golftasche.
    Unter dem Notsitz ist der Tank.
    unter der riesigen MOTORHAUBE ist gigantische Leere.
    Dafür sind unter dem Fahrer und dem Beifahrersitz elegante Pedalen angebracht, mit dem der Wagen umweltfreundlich bewegt wird.


  • heute 02:02:18 marc  antwortete:

    *sichdiefingerstreichelt* ja und das Happy end ?? Maren?


  • heute 02:00:37peter antwortete:

    @Maren
    Übrigens gut aufgepasst vom Marc *ermalnenlogischenGedankenhatte*
    Wie sagt man zur Motorhaube vom Porsche, wenn der Motor doch hinten ist?
    *grübel*
    ;-))

  •   maren antwortete:

    @ Marc
    Vielen Dank. Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat.


  • heute 02:09:31 peter antwortete:

    @Maren
    *ggggg* ... und ich dachte, du schreibst an der Geschichte weiter.

    Bin noch nie in nem Porsche gesessen.
    Na ja ... aber jetzt weiß ich immer noch nicht, wie die "Motorhaube" des Porsches heißt. Etwa "Kofferhaube"???

    So - nun aber endgültig

    @Chapelloise
    1:06 ... wo wohnst du denn?
    *gggg*


  • heute 02:08:46 krista antwortete:

    so bin zum schluß wieder da, war schnell ne runde schwimmen


  • heute 02:08:43 marc antwortete:

    ich hatte grade gegooglet der targa is wohl ne ausnahme ??? bin nicht sicher? aber is ja auch egal war nenette gute nacht geschichte ;)

  • maren "emce"
  • heute 02:07:37 maren antwortete:

    PS: Happy End?
    Leute Flyp und ich haben überlebt. Ohne einen Kratzer. Ein Wunder!
    Jesus lebt!!!!


  • heute 02:07:16 peter antwortete:


    *gääääähn*

    <----- Der da müde - geht in die Heia und wünscht euch noch einen schönen Abend
    <----- Der da sagt zur Maren: "Bitte weiterschreiben. Ich lese dann morgen zu Ende" ... ;-))))))

  • maren antwortete:

    @ Peter
    Die Beamten haben die Scheibe eingedrückt. Nix beschädigt.
    Wir waren einfach zu doof.


  • heute 02:12:44 krista ntwortete:

    maren, wegen mir hätte es noch weiter gehen können
    aber danke für die tolle geschichte


  • heute 02:12:09 krista antwortete:

    gut nacht peter, schlaf gut


  • heute 02:11:45 marc antwortete:

    Hi chap nice -chap was heisst den das?*grübel

    und peter loool kofferhaube *gg


  • heute 02:11:08 peter  antwortete:

    @Maren
    Und warum habt ihr die Seitenscheibe nicht selber eingeschlagen?
    *gggggg*

    <---- Der da müde! Der da Heia geht! Der da euch gute Nacht sagt. Ihr könnt ja noch weiterplaudern ... ;-)))))

marc antwortete:

n8 Peter......

Maren..war aber nur ne kurz form oder? so für uns? Richtig? sag mal..kannst nicht einfach aus voller fahrt plötzlich anhalten und keinen kratzer haben...weißdas hab mal mit 20km auf nen golf gessesen und bin inder kure weggeflogen. *gg


heute 02:13:37 peter antwortete: @Maren
Nachtrag: Ja, war ne amüsante Geschichte ... ;-)))
von chrisamar - veröffentlicht in: Humor - Community: Alles was ich liebe
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